140 Zeichen reichen nicht #SchweizerAufschrei

Nein, keine Abhandlung und auch keine Einschätzung.
Nur eine kurze Erklärung.

Ich hatte zu Beginn der Aktion #SchweizerAufschrei drei Optionen:

A) Ich schweige und lass den Hashtag einfach an mir vorüberziehen. Da ich das Thema für sehr wichtig halte war das keine wirkliche Alternative.

B) Mit der Strömung der meist gleichgesinnten Menschen in meiner Timeline mitschwimmen. Das war mir zu einfach.

C) Den Offroad-Kurs einschlagen und anstatt Schwarz/Weiss die Grauzonen ausleuchten.

Ich habe mich für Option C) entschieden.

Ich wusste, dass es nicht einfach ist gegen den Strom zu schwimmen. Nun muss ich mich aber mittlerweile für jedes einzelne Wort rechtfertigen, damit ich nicht plötzlich in die Kategorie der Troll oder „Befürworter von sexueller Belästigung“ einsortiert werde.

Das meine liebe Follower bin ich nicht. Ich bin weder ein Troll, noch einer, der Grabschen oder anzügliche Bemerkungen befürwortet. Ich bin auch kein „Da muss man sich wehren, aber…“-Typ. Weil aber die Trolle angefangen haben, meine Tweets zu liken und die liebgewonnen, ansonsten meist differnzierenden Follower nicht verstehen wollen um was es mir geht, wechsle ich mangels Motivation, mich stets zu rechtfertigen, zu Option A)

 

Ein Kommentar

  1. So Guet!
    Tatsächlich ist Option A das Einfachste – aber eigentlich schade. B stinkt mir sowieso immer. C wäre doch wirklich dem eigentlichen Sinn von SoMe am nächsten, wenn nur, ja wenn einem nur die guten Freunde dabei nicht jedes Wort verdrehen und das ultamative Gericht über einem sprechen würden

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