Autobahnanschluss Witen – Auch für St.Gallen ein Problem

Ich habe vor wenigen Tagen bereits etwas zum Rorschacher Autobahnanschluss „Witen“ etwas geschrieben. Mir ging es darum, dass im Nationalstrassen- und Agglomerations-Fond zur Zeit soviel Geld liegt, dass Grossprojekte mit Kosten von Hunderten von Millionen salonfähig werden.

Markus Tofalo hat sich nun etwas tiefer mit der Geschichte auseinander gesetzt. Er zeigt auf, dass „Witen“ eben keine eigentliche Entlastung ist, sondern eine Kapazitätserweiterung der A1. Die Folgen können happig werden. Wir können davon ausgehen, dass durch den Anschluss mehr Verkehr entsteht und dadurch auch neue Engpässe geschaffen werden. Für die Stadt St.Gallen kann das heissen, die Sittertalbrücke würde nach dem Rosenbergtunnel zum nächsten Engpass.

Und einfach zur Erinnerung. Eine schnelle Entlastung gibt es nicht. Im Gegenteil, zuerst wird es nochmals ganz eng auf der A1. Denn mit einer Eröffnung der geplanten Ausbauprojekte ist vor 2030 nicht zu rechnen. So lange wird dann gebaut und wie das aussieht kann man auf der Stadtautobahn bereits heute erkennen.

Wollen wir wirklich mind. 20 Jahre lang Baustellen, Unfälle und Staus? Für „Lösungen“, die letztlich keine sind und die den Wandel der Mobilität nicht berücksichtigen?

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