Bildungsdepartement im Zugzwang

Die Uni St.Gallen steht einmal mehr in den Schlagzeilen. Eigentlich seit ein paar Monaten schon. Wundert es da jemanden, dass nun interne Dokumente an die Medien gelangen, die nebst den umstrittenen Nebenbeschäftigungen weitere Missstände aufzeigen?
Das ein interner Revisionsbericht an die Öffentlichkeit gelangt mag für einige unschön sein. Allerdings hat das Bildungsdepartement in den letzten Monaten auch äusserst zurückhaltend über die Uni SG informiert. Möglicherweise ist dies jetzt die Konsequenz.

Herr Kölliker und sein Departement hätten gut daran getan, sich in der Uni Geschichte mindestens so offensiv zu äussern, wie es das bei der IT Bildungsoffensive getan hat. Dort ging es „nur“ um 75 Millionen.
Bei der Uni geht es diesen Sommer um 160 Millionen. Wenn der Stimmbürger dem neuen Campus am Platztor zustimmen soll, dann hat er auch ein Anrecht darauf, zu wissen, was oben auf dem Hügel vor sich geht.

Nachtrag:
Es war absehbar, das die Geschichte auch Thema im Kantonsrat werden wird. So geschehene heute Nachmittag

Es gibt also keine Verschiebung der Abstimmung. Ob die Rechnung aufgeht und der Stimmbürger der Uni für ihr Verhalten nicht doch eins auswischt, wird sich zeigen.
Ich persönlich stehe voll hinter dem Campus und vermische die beiden Dinge nicht. Dennoch halte ich es für ein gewagtes Spiel

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