Burggraben geschlossen Teil II

Seit Anfang Jahr ist das Parkhaus Burggraben nun geschlossen. FM1Today schreibt dazu „400 Parkplätze fehlen monatelang

Dazu ein paar Anmerkungen:

  • Gemäss Parkleitsystem stellt der Burggraben 279 öffentliche Parkplätze zur Verfügung (Zahl aktuell nicht einsehbar) die restlichen Plätze sind fix vermietet
  • Während die Cityparking AG von 279 Parkplätzen redet, zählt die Stadt 295 öffentliche Parkplätze
  • FM1 Today hat die hängige Interpellation im Stadtparlament „vergessen“. Dort fordert die FDP-Fraktion Ersatz
  • Gemäss Information der Cityparking AG soll die Wiedereröffnung im Oktober 2019 stattfinden und nicht wie im Artikel im November
  • Das St.Galler Tagblatt hat das Parkhaus bereits im Dezember für geschlossen erklärt. Was definitiv nicht der Fall war

Es ist halt schon so, es kursieren immer wieder unterschiedliche und teils stark reduzierte Informationen in der Öffentlichkeit. Die Konsequenz daraus sind dann undifferenzierte Kommentare.
Ich würde es sehr begrüssen, wenn hier transparent und seriös gearbeitet würde.

Immerhin, das St.Galler Tagblatt holt etwas weiter aus, Ein Satz, der den Anhängern der Automobil- und Parkplatz-Religion zu denken geben sollte:

Eine der grössten Änderungen ist deshalb die Verbreiterung der Parkfelder auf 2,50 Meter. «Dafür müssen wir rund 100 Säulen ersetzen und unplatzieren», sagt Leuzinger. Die Arbeiten seien deshalb kompliziert, weil die jeweiligen tragenden Säulen auf allen fünf Etagen an die exakt selbe Stelle platziert werden müssen.

Es sind letztendlich die Autofahrer selber, die für die Reduktion der Anzahl Parkplätze verantwortlich sind. Je breiter die Autos werden, desto mehr Platz benötigen sie. Fragt sich, wer dafür gerade stehen soll. Fair wäre es, wenn das die Verursacher selbst wären, mit Parkgebühren, oder?
Oder sollen das die Fussgänger, ÖV-Benutzer und Velofahrer sein? Wohl eher nicht

Und noch etwas lässt aufhorchen

«Verwaltungsratspräsident Elmar Jud hat den Stadtrat im September über die Arbeiten informiert und den Vorschlag unterbreitet, mit der Auflösung der Parkplätze am Marktplatz bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten bis Ende 2019 zu warten»,

Herr Jud dachte also ernsthaft darüber nach, den vor mehr als 7 Jahre!!!! gefällten Entscheid bis zum St.Parkplatz-Nimmerslein-Tag herauszuzögern. Alleine schon deshalb, hätte der Stadtrat endlich Tatsachen schaffen und die Parkplätze per Ende 2018 aufheben müssen.

Und solcher Müll ist dann die Folge von oberflächlicher Berichterstattung. Vor April werden am Marktplatz keine Plätze aufgehoben und die 89, die Erich meint, liegen zwischen Bahnhof- und Poststrasse. Aber auch diese bleiben bestehen, bis das UG25 in vollem Umfang eröffnet.

Zudem fallen am Burggraben insgesamt 400 Plätze für die Dauer der Bauzeit weg. Sie werden nicht gestrichen. Und wenn mann es ganz genau nehmen würde, die 400 Plätze sind bereits seit 1 Woche weg

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