Das (Finanz)-Wunder von St.Gallen

So zumindest kann man den Bericht des St.Galler Tagblatts zur Bekanntagabe der Rechnung 2021 der Stadt lesen.

Trotz der Coronapandemie schon wieder ein Finanzwunder: Die Rechnung 2021 der Stadt St.Gallen schliesst fast 30 Millionen Franken besser als budgetiert


Ganz so wie Daniel Wirth es schreibt ist es dann aber doch nicht.

Er schreibt:

Die Rechnung 2021 setzt eine lange Serie fort: Der Abschluss ist markant besser als der Voranschlag. Das vorsichtige Budgetieren, das dem freisinnigen Stadtpräsidenten Thomas Scheitlin Jahr für Jahr von den Linken als politisches Kalkül vorgehalten wurde, hat sich unter der sozialdemokratischen Stadtpräsidentin Maria Pappa nahtlos fortgesetzt.

Allerdings hat Daniel Wirth das Jahr 2019 vergessen. Damals gab es einen Auwandüberschuss von 27.6 Millionen was 14.4 Millionen schlechter war als budgetiert.

Ich nehme an, Daniel Wirth wird das noch korrigieren. Ansonsten halte ich es mit dem Kommentar von Reto Voneschen, der dem Stadtrat und dem Stadtparlament empfiehlt weiterhin mit Augenmass und Ausgabedisziplin zu arbeiten

Das hier wären noch die jeweiligen Budget und Rechnungen einander gegenübergestellt. Man findet das Jahr 2019 ziemlich schnell

Man darf kann da zwar einiges hineiniterpretieren, darf aber auch nicht übersehen, dass die Stadt über ein Gesamtbudget von +/- 600 Millionen verfügt. Das relativiert die Abweichungen massiv und ich würde behaupten, die Stadt hat die letzten Jahre sehr seriös budgetiert

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