Der Druck steigt

Die unzufriedenen Stimmen in der Stadt mehren sich. Die S-Bahn-Pläne des Kantons kommen in der Stadt gar nicht gut an. Neben der Stadt selber, bildet sich zur Zeit ein parteiübergreifende Gruppe aus Stadtparlamentariern und sogar der Hauseigentümerverband der Stadt meldet sich zu Wort. Der Verband ist sonst eher als Fürsprecher für freie Auto-Fahrt bekannt.

Das die Unzufriedenheit geäussert wird ist gut und wichtig.
Allerdings darf man auch die Stadt kritisieren. Das VBSG-Netzwerk mit durchgehenden Strecken von Wittenbach bis Abtwil trägt auch nicht dazu bei, den Bahnhöfen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Man kann sich schon fragen, ob die Stadt dem Kanton nicht ein ÖV-Konzept vorlegen müsste, das auf die kleinen Bahnhöfe als Verteiler Hubs aufbaut. Dann käme der Kanton ein Stück weit unter Zugzwang. Die Stadt und die VBSG sehen darin jedoch bislang keinen Bedarf. Das Tram spukt immer noch in den Köpfen herum und die VBSG kocht ihr eigenes Süppchen. Supportet vom Stadtparlament, das bei ÖV Fragen aus meiner Sicht viel zu unkritisch ist.

Hoffen wir mal der „Mini-Aufstand“ Wirkung zeigt. Wenn sich hier alle zusammenschliessen und wir dem Kanton auch aufzeigen, was die S-Bahn für uns bedeutet könnte, dann sollte hier ein zügigeres Vorgehen möglich sein.

Aber eben, nur den Viertelstundentakt einzuführen reicht nicht aus. Die Stadt muss zeigen, dass sie auch Ideen hat, was sie mit den Pendlern macht, die an den kleinen Bahnhöfen ein- und aussteigen.

Ideen und Anregungen zur S-Bahn gibts auch bei Markus Tofalo

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