Der Fahrplanwechsel bewegt

Der Kanton bestellt wie jedes Jahr den neuen Busfahrplan bei der Stadt und er tut das mit einer Medienmitteilung und weist darauf hin, dass er einem offenen Mitwirkungsverfahren unterstellt wird.

Die VBSG als Bestellempfängerin verzicht auf eine aktive Kommunikation. Wie schon im letzten Jahr! Treffend dazu die Worte von Reto Voneschen im Stadtticker des Tagbatts:

Über Sparmassnahmen im Busverkehr wurde von dieser Seite bisher allerdings nicht öffentlich orientiert. Genau wie man sich den Verzicht auf Stopps am Schibenertor im Fahrplan 2021 und jetzt im Fahrplan 2022 selber zusammensuchen durfte. 

Nun hat ihrerseits die SP der Stadt reagiert und von den Grünliberalen wurden dazu sehr kritische Fragen in Form einer Interpellation (online noch nicht verfügbar) eingereicht.

Ergänzend dazu noch die leider wenig populär erwähnte Petition mit 2000 Unterschriften, die das Gewerbe am Schibenertor im Frühling dem Stadtrat übergeben hat. Auch da gab es schon kritische Fragen von mir.

Und zu guter Letzt gibt es auch viele kritische Kommentare in den sozialen Medien.

Alles in Allem eine Trauergeschichte. Abbau beim ÖV, keine Kommunikation seitens Stadt und fehlende Reaktion auf eine eingereichte Petition.

Ich bitte alle, sich an dem Mitwirkungsverfahren zu beteiligen und dem Kanton und der Stadt ein Feedback zu geben. Das ist im Moment der einzige Weg. Ich bleibe dran!

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