Der #FrediVogl sucht sein Nest

Ich muss gestehen, mir ist das Fällen der Bäume auf dem Harzbüchel-Galerie durch die Lappen. Gut gibt es Leserbriefschreiber und das Tagblatt.

Das ASTRA hat 27 Linden gefällt, weil sie der Sanierung der STadtautobahn im Weg standen. An den armen #FrediVogel hat dabei aber niemand gedacht.

Im ernst, da wird mit einem Specht eine „Werbe-Kampagne“ gefahren und gleichzeitig stattliche Bäume gefällt. Selbst wenn es Ersatzpflanzungen gibt, da gehen einige Jahre verloren. Ebenfalls nicht klar ist mir, weshalb die Baumfällungen nicht vorab veröffentlicht wurden.

Nun muss Fredi Vogl halt in seiner Astlochwohnung im Schoren bleiben. Dabei wäre er aufgrund der Lärmbelastung beim Schoren/Rosenbergtunnel gerne vorübergehend an die Harzbüchelstrasse gezogen.

Selbst wenn das ASTRA gute Gründe hatte. Es wirft wie im Artikel beschreiben ein ziemlich schlechtes Licht auf die Kommunikation. Eine Kommunikation, für die man einiges hochgefahren hat. Scheinbar geht es dabei aber nur um die eigentliche Verkehrssituation und nicht um das Vorhaben als Ganzes.

Nebenbei, wer sich überlegt, den SMS-Dienst zu abonnieren, der darf nicht allzuviel erwarten. In den vergangen Monaten habe ich gerade mal 4! SMS erhalten. DIes trotz beinahe täglichem Stau und regelmässigen Sperrungen von Ausfahrten.

Der Stadtplan liefert übrigens ein, besser 2 schöne Bilder dazu. Ein Vorher (2018) und ein Nachher (2021)
Quelle: Screenshot Stadtplan St.Gallen

Ganz ähnlich sieht es auch auf der Olma-Baustelle aus. Ob die dort gefällten Bäume Ersatz erhalten entzieht sich leider meiner Kenntnis

2 Kommentare

  • Wieviel tausend Bäume werden abgeholzt für ein paar Tage Weihnachtsstimmung in St. Galler Stuben?
    Und dann neben Altpapier und Gas-/Heizölkraftwerken für das Fernwärmenetz mit Unmengen CO2-Ausstoss im KVA verbrannt?

  • Einer Stadt mit Klimaartikel würde es gut anstehen, nachhaltigen Tourismus zu fördern. Wohnmobilstellplätze gehören nicht dazu.

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