Der UG25-Bluff

Eigentlich habe ich bereits letztes Wochenende meinen Kommentar zum UG25-Poker abgegeben. Da ich in St.Gallen die Totholz-Fraktion nur via Tagblatt erreiche, habe ich auch noch einen Leserbrief verfasst.
Die Leser meines Bloggs kommen natürlich bereits vorab in den Genuss.
Der Text wurde am 12.2.2019 als Leserbrief beim St.Galler Tagblatt eingereicht und bezieht sich auf diesen Artikel von Reto Voneschen

Der grosse Bluff

Es wird gepokert und zwar um Millionen. Am Tisch, die Stadt und das UG25. Gleich daneben die Einflüsterer der „Freie Fahrt für freie Bürger“-Fraktion. Die Stadt hält einen Royal Flush in den Händen und kann gar nicht verlieren, es sei denn, sie bekommt kalte Füsse und steigt aus dem Pokerspiel aus. Ihr Einsatz? Eine Millionenschwere Beteiligung an einem Parkhaus. Der Gegenspieler hält nichts in den Händen ausser einer Baubewilligung. Er blufft und die Stadt ist auf bestem Weg darauf reinzufallen.
Das UG25 ist seit Mai 2016 im Besitze einer Bewilligung, das Parkhaus um über 500 Parkplätze auszubauen. Iso Senn (der Mann dahinter) findet aber seit 2 Jahren keine Investoren um den geplanten Ausbau in Angriff nehmen zu können.
Nun hat sich die St.Parkplatz-Fraktion für ein Pokerspiel entschieden. Sie versuchen die Stadt zur Aufgabe zu zwingen. Sie soll für die fehlenden Investoren einspringen. Als Druckmittel dienen die Parkplätze, die in der Innenstadt aufgehoben werden müssen. Die Stadt vergisst dabei, dass sie sowohl das Verwaltungsgericht, als auch die Stimmbürger hinter sich hat. Liebe Stadt, lasst euch nicht bluffen. Ihr habt dafür kein Geld. Das hat euch dieselbe St.Parkplatz-Fraktion nämlich bei der Steuersenkung bereits aus der Tasche gezogen. Ihr seid auf dem besten Weg, euch über den Tisch ziehen zu lassen. Ich hoffe, ihr habt den Bluff durchschaut.
 

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