Der Widerstand gegen den Fahrplan 2023 wächst

Mit viel Freude habe ich heute morgen die Stimmen im Tagblatt-Artikel „Abbau beim VBSG-Busangebot löst grossen Ärger aus“ gelesen. Es sind nicht mehr nur die üblichen Verdächtigen, die sich an der geplanten Ausdünnung des Fahrplans stören sondern mittlerweile kommen auch kritische Stimmen von eher ungewohnter Seite.

Dass sich die Automobilverbände ACS und TCS sich in der Ostschweiz für den ÖV einsetzen ist doch eher selten:

Die Ausdünnung sei ein «krasser Widerspruch» dazu, dass das Verkehrswachstum – unter anderem – über den öffentlichen Verkehr aufgefangen werden soll, wie dies auch das städtische Mobilitätskonzept 2040 festhält.

St.Galler Tagblatt, Marcel Aebischer, Präsident der TCS-Sektion St.Gallen-Appenzell Innerrhoden.

Manfred Trütsch, Präsident des ACS, Sektion St.Gallen-Appenzell, befürchtet durch den Abbau beim Busangebot eine Umlagerung vom ÖV aufs Auto. Die Strassen seien heute schon verstopft.

St.Galler Tagblatt, Manfred Trütsch, Präsident des ACS, Sektion St.Gallen-Appenzell

Da mittlerweile ein grosser Kreis sich klar und deutlich gegen die Ausdünnung des Fahrplans ausspricht solte dem Stadtrat zu denken geben. Sehr viele würden es begrüssen, wenn der Stadtrat sich nochmals Gedanken darüber macht, ob die 420’000 CHF wirklich am richtigen Ende gespart werden.

Noch mehr gefreut hat mich der Kommentar von Marlen Hämmerli, der zu 100% auf meiner Linie ist!

Mittlerweile (seit dem 12. Juni) ist das Mitwirkungsverfahren zum Fahrplanwechsel abgeschlossen. Die Reaktionen dazu hat der Kanton St.Gallen veröffentlicht. Es sind rund 100 Rückmeldungen eingegangen.

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