DIE Chance für St.Gallen

Aktuell sind in der Stadt St. Gallen und rund ums Zentrum herum sehr viele Bauvorhaben in Vorbereitung, Planung und zum Teil schon in der Umsetzung.
Da ist ganz aktuell die Südspange auf dem Gelände des Güterbahnhofs und der Bahnhof Nord mit dem spanischen Klub. Ebenfalls ganz frisch ist die Idee, die Uni am Platztor expandieren zu lassen.
Hinzu kommt die Umgestaltung des Marktplatzes und der bereits im Bau befindliche Bahnhofplatz.
Brach liegt noch das Gelände rund um den Bahnhof St. Finden, erste Ideen sind aber auch dort schon aufgetaucht.

Insgesamt ein enormes Potential für unsere Stadt. Leider befürchte ich aber, dass wir die Chance für eine fortschrittliche Planung verpassen. Und zwar aus einem einfachen Grund.
Es scheint niemand willens zu sein, diese ganzen Baustellen als Einheit zu betrachten und die Möglichkeiten für eine Stadtentwicklung für die nächsten 50 bis 100 Jahre in Betracht zu ziehen.

Ich empfehle der Stadt, dem Kanton und den Einwohnern den Ball flach zu halten und ein paar geschickte Spielscenarien durchzurechnen, so dass der finale Schuss auch zu einem Tor führt 😉

Ich richte mich hier insbesondere an Frau Adam, die bereits wieder alles (zumindest in ihrem Kopf) durchgeplant hat. Nutzen sie die Chance, mit einem Weitwinkelobjektiv an die Städte- und Verkehrsplanung heranzugehen, ohne gleich vorzupreschen und unsere Reserven in den Schlund von Investoren zu werfen. Danke!

Dazu ein paar Schnapsideen:

  • Ein Tunnel von der Rosenbergstrasse bis zum Platztor, Ausweitung des Quartiers Bahnhof Nord über die Rosenbergstrasse hinaus
  • Dank dem Tunnel eine Erweiterung der Innenstadt vom Blumenbergplatz bis zum Unteren Graben
  • Uni Standort am Bahnhof Nord, Synergien mit der FHS, Tiefgarage, einfache Zufahrt für Studenten
  • Ein neues Quartier am Platztor könnte entstehen, Urban, Wohn- und Kleingewerbequartier

Ich bin sicher, mir fallen noch weitere Ideen ein. Wichtig ist mir, dass nicht alles aufgrund von bestehenden Regelungen und Kanton/Stadt Querelen als utopisch abgeschossen werden.