Erklärung von Emmenbrücke

Gerade ist eine Medienmitteilung vom Bundesamt für Raumentwicklung reingeflattert. Eine ziemlich spannende Mitteilung:

Erklärung von Emmenbrücke: Bund, Kantone, Städte und Gemeinden planen gemeinsam Verkehrsdrehscheiben

Ich denke da direkt zurück an die kürzlich vorgestellte Mobilitätsstudie 2040 von TCS, Witschaft, Gewerbe und Hauseigentümerverband. Die bezieht sich zwar in erster Linie auf das Stadtgebiet. Sie setzt sich aber durchaus auch zum Ziel, Pendler von auswärts zeitnah in die Stadt zu bringen.

Quelle: Mobilitätshub für St.Gallen

Wenn jetzt sogar Bund, Kantone, Städte und Gemeinden ihre Absicht erklären, mit Verkehrsdrehscheiben den Verkehr nachhaltiger und effizienter zu gestalten, dann kann ich nur sagen, los packen wirs an:

Die Kantone, Agglomerationen, Städte und Gemeinden kümmern sich in Zusammenarbeit mit dem Bund um die Ausarbeitung räumlich abgestimmter Konzepte und um die Umsetzung beispielhafter Projekte.

Los St.Gallen! Das haben wir gebraucht. Schalten wir einen Gang höher, vergessen wir die Teilspange, die so oder so nichts löst und präsentieren dem Bund eine echte Vision. Der Bund fordert uns ja mit dem Begriff „Leuchtturm“ geradezu heraus.

Und falls jemand meint, aber das kostet viel Geld, 1.3 Milliarden +/- 20% liegen bereit

Die Kosten für das Gesamtprojekt «Engpassbeseitigung St.Gallen» exkl. UPlaNS betragen rund 1,3 Milliarden Franken (+/- 20 %), die im Wesentlichen vom ASTRA getragen werden. In diesem Beitrag enthalten ist die globale Bundesbeteiligung von 170 Millionen Franken (exkl. MwSt.) an die Anschlüsse Stadt und Liebegg ab dem unterirdischen Kreisel nach dem Tunnel Feldli. Die Region beteiligt sich mit einem Beitrag von 150 bis 200 Millionen Franken.

Projekt „Engpassbeseitigung A1“- ASTRA

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