Geschichten erzählen

Ich wurde heute auf einen Artikel zur Stadt St. Gallen aufmerksam gemacht. In der Baslerzeitung kommt auch unser Stadtpräsident zu Wort. Er wünscht sich, dass die Geschichten der Stadt erzählt werden. Geschichten, die die Vorzüge unserer Stadt in die Schweiz oder sogar in die Welt tragen.
Ich bin völlig mit ihm einverstanden, nur erzählt diese Geschichten niemand!
Unsere Standortförderung ist eine verschlafene, konservative Dienststelle. Klar zeigt sie sich an der Immobilienmesse oder anderen Anlässen. Sie verschläft aber regelmässig die kleinen, feinen Geschichten.

Wo bleiben die Storys über das Milchhüsli auf 3 Weiern oder musikalischen Leckerbissen wie Velvet Two Stripes und Hope & Venom. Erfolgsgeschichten wie die der Firma Frontify mit Kunden wie Lufthansa, IBM oder Vodafone. Es gibt so viele, auch kleine, feine Storys, die man erzählen könnte.
Es muss nicht immer die Olma, die Textilvergangenheit, der CSIO oder das Open Air sein.

Mein Wunsch, eine sichtbare, aufmerksame Standortförderung, die sich die kleinen Storys krallt und aus der Stadt hinausträgt. Leider operiert die Dienststelle im „Geheimen“, bleibt lieber unter Insidern und vergisst, dass es letztendlich Menschen sind, die in unserer Stadt wohnen und arbeiten sollen. Sprecht die Menschen, die Einzelpersonen an und erzählt die Geschichten, die sich Thomas Scheitlin wünscht!

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