Gehirnwäsche

Hochh(in)aus und etwas Handball

Via SRF bin ich auf das neuste Bauvorhaben in Luzern gestossen. Ein 113 Meter hohes Hochhaus, das eine Handball-Arena mit 4000 Plätzen integriert.

Mir geht es aber nicht um Handball und ob ich ein 113 Meter hohes Hochhaus in der Stadt St.Gallen möchte, weiss ich auch nicht so recht.

DIe Idee, eine Sporthalle in ein grösseres Bauvorhaben zu integrieren finde ich aber äusserst spannend. Es schafft Synergien und es ist eine aktive Verdichtung.

Wenn wir einen Blick auf unsere Sporthallen in der Stadt St.Gallen werfen, dann sind diese zwar polysportiv ausgerichtet, aber es sind alles alleinstehende Gebäude mit einer auf den Sport reduzierten Funktion. Sei es die Kreuzbleiche, das Athletikzentrum oder auch die Halle im Tal der Demut.

Warum müssen Sporthallen alleine stehen? Warum kann man sie nicht integrieren? Den Pilatus-Tower nehme ich jetzt einmal als Ideenlieferant und wer weiss, vielleicht gibt es in der Stadt demnächst ein grösseres Bauvorhaben, dass eine Halle in einer ähnlichen Dimension integrieren könnte. Eine sanierungsbedürftige Sporthalle würde mir da schon in den Sinn kommen, fehlt nur noch das passende Bauprojekt 😉

Wie wäre es, wenn wir die Kreuzbleichehalle auf den Gürtebahnhof verschieben? Ein Wohnquartier mit einer breiten kulturellen Vielfalt, mit Sport und viel Freiflächen anstelle einer Autobahnausfahrt?
Nein, 113 Meter hoch muss es nicht werden

4 Antworten zu “Hochh(in)aus und etwas Handball”

    • Fussballstadien haben die Eigenheit, dass sie in sich nicht geschlossen sind. Wobei es da vermutlich mittlerweile auch Ausnahmen gibt.
      Hinzu kommt, dass polysportive Ausrichtung bei den Fussballern nicht gerne gesehen wird und die Arenen meist von Shoppingcentern flankiert werden.
      Der Kypunpark mit Dachbegrünung geht zwar in eine ähnliche Richtung bleibt aber ein „Sonderfall“.

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