Ist Patrizia Adam wirklich Miss „Partizipation“?

Wenn ich die Zeitungen so durchblättere, erweckt es den Anschein, als ob unsere amtierende Baudirektorin Patrizia Adam die Hauptverantwortliche für die Partizipation der Bürger an städtebaulichen Projekten in der Stadt St. Gallen ist.
Dem ist aber nicht so. Der Bahnhof Nord wurden durch diverse Umstände zum „Publikumsprojekt“. Denken wir an den Widerstand gegen die Schliessung des Klubhauses oder den gründlich misslungenen Projektwettbewerb. Ausgelöst wurde die breite Diskussion insbesondere auch durch einen Tisch hinter den Gleisen und einigen Stadtparlamentariern, die mehr wollten als eine trostlose Überbauung mit maximaler Rendite.
Auch beim Marktplatz brauchte es letztendlich 2 Abstimmungen plus eine VOX-Analyse, bis Marktfahrer, Ladenbesitzer und Anwohner mit einbezogen wurden.
Dass der Bahnhof St. Fiden auf breiter Front diskutiert und geplant werden darf, ist nur die Folge der vorangegangene Diskussionen um Bürgerbeteiligung und das Engagement vieler Stadtbewohner in den audgeführten Projekten.
Die partizipativen Vorgehen auf den 3 Baustellen sind letztendlich all den Leuten zu verdanken, die sich gegen die ursprünglichen Pläne auf die verschiedenste Art und Weise gewehrt haben, nicht Frau Adam.

Wer mir nicht glauben mag, der darf gerne den Medienspiegel zum Bahnhof Nord (besonders das Jahr 2014) auf der Webseite der Stadt St. Gallen anschauen

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