Kettenreaktion auf den Baustellen

Reto Voneschen hat heute im Tagblatt (Bislang nicht online) die Bibliothek am Union als Dominostein bezeichnet, der eine Kettenreaktion auslösen könnte. Ich gehe mit ihm einig. Es gibt genügend Baustellen, denen ein initialer Kick gut tun würde.

Allerdings sehe ich da leider noch einige Probleme, die unserem Wunschdenken einen Strich durch die Rechnung machen könnten:

Da ist einerseits der Kanton, der sich gerne auch mal, wie beim Bahnhof Nord, als Spielverderber zeigt.
Ich glaube auch nicht, dass das Bildungsdepartement des Kantons noch in den nächsten Jahren Geld für Bildungsbauten bekommt. Mit der Kanti Wattwil, dem Platztor, der Sanierung der Gewerbeschule und dem Projekt „Ost“ der Fachhochschulen dürfte dort die Kasse für längere Zeit leer bleiben.

Andererseits sind bei einigen dieser Baustellen auch noch die SBB beteiligt. Dass sie mit ihrer Immobilienstrategie nicht wirklich auf Gegenliebe stösst ist auch aus anderen Städten bekannt.

Bleiben noch private Investoren. Die holt man unter den oben genannten Umständen nur sehr schwer mit ins Boot. Da braucht es mehr Planungssicherheit und mehr Offenheit seitens der Politik/Behörden.

Ich hoffe aber zusammen mit Reto Voneschen, dass hier ein Dominoeffekt möglich ist und dass die Spielverderber einsehen, dass man in der aktuellen Situation eine Riesenchance hätte und es auch so richtig Spass machen könnte, wenn man dann auch will!

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