Kurzgeschichte zur Lachen

Nachdem sich gestern jemand im Stadtmelder mit einem eher gehässigen Kommentar zur Sanierung der Zürcherstrasse gemeldet hat, hier eine kurze Zusammenfassung und ein paar entkräftigende Argumente, weshalb die Stadt nur sehr wenig dafür kann, dass diese Umgestaltung dummerweise mit der Autobahnsanierung zusammenfällt.

Ich beginne mit der öffentlichen Präsentation der Umgestaltungsvarianten vom 24. April 2018. Die Stadt hat ihre Pläne öffentlich präsentiert. Nachlesen kann man das hier

Am 20. November 2018 hat das Vorhaben das Stadtparlament erreicht und wurde mit 58 Ja – 0 Nein – und 2 Enthaltungen durchgewunken. Dies auch an die Adresse der ewig Links-Grün-Nörgeler – Auch das habe ich #kurzverbloggt

1 Woche nach dem einstimmigen Entscheid des Stadtparlamentes haben sich die ersten Kritiker zu Wort gemeldet. Warum das erst nach dem politischen Entscheid kommt, entzieht sich meiner Kenntnis. Siehe dazu #kurzverbloggt vom 27.11.2018 und den Tagblatt-Artikel vom selben Tag

Und dann wurde es einige Zeit lang ziemlich ruhig. Bis dann letzten Herbst einige gemerkt haben, dass die Umgestaltung mit den Sanierungsarbeiten auf der Stadtautobahn zusammenfallen

Was ist in den 3 Jahren passiert? Es gab Einsprachen, die den Baustart verzögerten und zuerst erledigt werden mussten. Wer die Einsprachen eingereicht hat und gegen was sie sich gerichtet haben ist leider nicht öffentlich bekannt.

Im Dezember 2021 konnte der Kanton! Ja, der Kanton nicht die Stadt!, die Arbeiten dann endlich ausschreiben

Die Geschichte dauerte als doch ein paar Jährchen bis man endlich loslegen konnte. Die Option, die Umgestaltung/Sanierung der Zürcherstrasse noch weiter nach hinten zu schieben scheint mir wenig sinnvoll. Die Sanierung der Autobahn wird uns noch bis ins Jahr 2027 beschäftigen und insbesondere in den Jahren 2024 bis 2026 wird dabei der Schorentunnel im Fokus stehen. Damit es zu keiner Kollision kommt, wäre ein Baustart für die Zürcherstrasse also kaum vor 2026 möglich gewesen.

Es mag jetzt wirklich unglücklich sein, dass da ein grosses Verkehrs-Puff herrscht. Aber Kanton und Stadt waren Ende 2018 soweit parat. Die 4 jährige Verzögerung muss man an anderer Stelle suchen. Wo? Ich weiss es nicht, auch wenn ich eine Vermutung habe.

2 Kommentare

  • Deinen Titel leicht abgeändert in „Kurzgeschichten zum Lachen“ und schon haben wir eine meist treffende Beschreibung der Stadtmeldergeschichten.

    Was für Banalitäten hier oft publiziert werden – da wird der Begriff Realsatire doch oft neu geprägt. Und dem Zeitgenossen der die Zürcherstrasse erwähnt hat ist einfach waste of time….

    liebe Grüsse

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