Gehirnwäsche

Mit offenen Zahlen die Stadt verbessern

Einige von euch wissen, dass ich ein absoluter FanBoy von offenen Daten bin. Für viele sind aber die offenen Daten ein Buch mit sieben Siegeln. Was soll das bringen, was macht man damit? Das sind 2 gängige Fragen, die ich oft zu hören bekomme.

Am vergangenen Wochenende hat jetzt ein OpenDataHack für die Stadt St.Gallen stattgefunden. PS: ruhig weiterlesen, es wird nicht technisch ;-). Das St.Galler Tagblatt hat ebenfalls darüber berichtet.

Ein solcher HackDay ist ein Zeitrahmen, in dem ganz unterschiedliche Teams mit Hilfe von offenen Daten eine Anwendung zu programmieren, die den Bewohnern, Besuchern oder auch der Verwaltung einer Stadt versucht ein Problem zu lösen oder auch neue Ideen visualisiert.

Im Fall des Hackaton in St.Gallen haben sich insgesamt 16 Teams mit über 40 Hackern:innen beworben. Sie hatten 36 Stunden Zeit, mit den verschiedensten offenen Daten eine Anwendung aus einem vorgegebenen Katalog zu programmieren.

Ihr werdet bei der Vorstellung einer kleinen persönlichen AUswahl sehen, was in 36 Stunden alles möglich ist. Klar, das sind keine fixfertigen Anwendungen. Dafür reicht die Zeit nicht. Und trotzdem erkennt man die Chancen:

Eine Plattform, die euch freie Wohgnungen inkl. Mietzins, Wege zum ÖV und zur nächsten Eventlocation oder Bildungsinstitution zeigt?

WIe sehen die Personenströme im Kanton St.Gallen aus?

Eine Visualisierung, wie vieleVerkehrsunfälle in 30er Zonen passieren und damit aufzeigt, dass die Verkehrssicherheit dort eben doch höher ist

und und und….

hier gehts zu allen eingereichten Projekten

Dieser Hackaton ist für mich ein wichtiger Schritt um der Verwaltung und der Politik zu zeigen, dass es eben doch Sinn macht, seine Daten zu veröffentlichen. Der Mehrwert ist enorm. Denkt bei den obigen Beispielen nur schon an die Stadtplanung oder die Standortförderung.

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