#kurzverbloggt

Newsletter Denkmalpflege

Villa Wisenthal S/W

Spannend, heute gab es im Newsletter der Stadt einen schönen Brocken an Meldungen aus der Denkmalpflege. Die Links führen jeweils zur Medienmitteilung unter denen aus auch weiteres Material wie Baudokumentationen gibt – toller Service!
Ich habe den Newsletter gleich 1:1 hier hineinkopiert

Denkmalpflege

Hotel Walhalla, Poststrasse 27 – Umbau und Gesamtsanierung

Das Hotel Walhalla ist ein traditionsreiches Haus im St.Galler Bahnhofsquartier. 1861 von Bernhard Simon, dem Architekt des alten Bahnhofs und Namensgeber des benachbarten Simon-Quartiers, als Postgebäude und Hotel «Walhalla Terminus» erstellt, brannte es 1955 vollständig nieder. Der 1959 eingeweihte Neubau von Architekt Moritz Hauser enthielt einen zweigeteilten Gastronomiebereich mit dem öffentlichen Restaurant im hinteren und dem «Isebähnli» für die Hotelportiers von Walhalla, Schiff und Hecht im vorderen Teil. 
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Gasthaus Hirschen, Rorschacher Strasse 109 – Fassadenrenovation

Es war der St.Galler Abt Ulrich Rösch, der in der Mitte des 15. Jahrhunderts Tablat von dem zum Hofgericht gehörenden Wittenbach loslöste und in St.Fiden ein eigenes Gericht mit Ammann und 12 Richtern schuf. 1470 liess er dann neben der Kirche ein Gerichtshaus mit einer Wirtschaft erbauen – den heutigen «Hirschen» – an welches Abt Bernhard II. 1619 noch einen Gefängnisturm anfügte. 
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Turmuhr Linsebühl-Kirche – Restaurierung und Wiederinbetriebnahme

Man sieht es der Zeit nicht an, dass ein städtisches Uhrwerk den Takt im Turm der evangelischen Linsebühl-Kirche bestimmt. Diese wohl seltene Konstellation ist auf einen alten Ausscheidungs- und Abkurungs-Vertrag zwischen den evangelischen Kirchgenossen und der Ortsbürgergemeinde St.Gallen zurückzuführen, worin nach der Verselbständigung der evangelischen Kirchgemeinde das Kirchengut aufgeteilt wurde. 
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Schutzengelkapelle, Klosterhof 2 – Fassadenrenovation

SANCTISSIMO DEO ANGELORUM steht in grossen goldenen Buchstaben über dem Porticus der Schutzengelkapelle. Es brauchte vier Entwürfe des bekannten St.Galler Architekten Felix Wilhelm Kubly, bis die Kinderkapelle 1846 fertig gestellt wurde. Zwischen dem kurz davor erstellten Katholischen Schulhaus und dem Zeughaus ersetzte sie die 1764 nördlich der Kathedrale errichtete, kreisrunde Kapelle, die jedoch kurz nach der Aufhebung des Klosters 1807 bereits wieder abgebrochen wurde.
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Wohn- und Geschäftshaus an Rorschacher Strasse 32 / 34 – Gesamtrenovation

1902 konnte der prächtige Backsteinbau an der Rorschacher Strasse fertig gestellt werden. Er entstand anstelle einer alten Wirtschaft mit Brauerei, welche ursprünglich als Badehaus diente, 1835 zur Brauerei Bierhof umfunktioniert, später durch den St.Galler Bierbrauer Arnold Billwiller übernommen und in die Brauerei Schützengarten integriert wurde. 
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Portnerhof, Bankgasse 7 – Fassadenrenovation

Beim «Portnerhof» handelt sich um ein frühes Altstadthaus, dessen Ursprung ins Jahr 1578 zurückgeht. Anstelle von zwei älteren Bauten liess Daniel Studer den stattlichen Riegelbau von Grund auf neu erstellen. Mit einem Umbau 1615, die Jahrzahl befindet sich über dem Eingang, dürfte das Haus sein jetziges Aussehen erhalten haben. 
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Mehrfamilienhaus, Notkerstrasse 18 – Gesamtrenovation

Das Mehrfamilienhaus stammt aus einer Zeit, als sich St.Gallen an den Weltstädten wie Paris, Berlin oder Mailand orientierte und ausserhalb der historischen Stadt grosszügige Wohnquartiere mit Vorgärten, Hofräumen und Parkanlagen plante. 
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«Hotel Falkenburg», Falkenburgstrasse 25 – Renovation und Umnutzung nach Brand

«Komfort und Behaglichkeit mit historischem Stil erwarten Sie in den Hotel Falkenburg Zimmern.» Mit diesen Worten wirbt das neu eröffnete Hotel Falkenburg. Doch vor rund 2 ½ Jahren sah es im ehemaligen Landsitz der Familie Hochrüttiner noch nicht danach aus. Der durch eine Unachtsamkeit ausgelöste Brand zerstörte grosse Teile der Innenausstattung und machte eine umfassende Renovation vom Keller bis zum Dach unausweichlich. 
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Das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz ISOS

Die Erarbeitung des Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) stützt sich auf das Bundesgesetz vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG). Ziel des ISOS ist es, die Qualitäten, die zum nationalen Wert der bezeichneten Ortsbilder führen, zu erhalten und zu vermeiden, dass ihnen irreversibler Schaden zugefügt wird. 
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Eisenbahnersiedlung Schoren: Fassadensanierung und Umgebungsgestaltung 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts blühte die Stickerei-Industrie in der Stadt St.Gallen wie nie zuvor. Für einen der grössten Handelsorte Europas wurden entsprechende Bahn- und Postverbindungen in alle Welt nötig. Der Ausbau dieser Infrastruktur führte nicht nur zum heute noch prägenden Bahnhofsensemble mit Hauptbahnhof und Postgebäude, sondern er bedingte auch viele neue Arbeitskräfte. Ein Initiativkomitee von Angestellten des Verkehrspersonals begann 1909 mit der Planung einer genossenschaftlichen Wohnsiedlung. 
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Kolosseumstrasse 12: Renovation einer Dachwohnung

Ausgelöst durch den starken Aufschwung der Stickerei-Industrie und den Bau des Bruggwaldtunnels setzte zu Beginn des 20. Jahrhunderts im nördlichen Teil der ehemaligen Gemeinde Tablat ein starker Bauboom ein. Neue städtische Wohnquartiere lösten die bis dahin dörflich geprägte Bebauung ab. Als ein frühes Beispiel weist die südliche Blockrandbebauung an der Kolosseumstrasse noch Elemente des ausklingenden Historismus auf und steht so in einem interessanten architektonischen Kontrast zu den benachbarten Wohnbauten. 
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Gaiserbahnhof, Bahnhofplatz 7 – Sanierungsarbeiten 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stieg die Stadt St.Gallen im Zuge der Stickereiblüte zu einer der wichtigsten Schweizer Handelsstädte empor. Die bisherige Transport-Infrastruktur genügte den gestiegenen Ansprüchen nicht mehr, ein 1907 ausgeschriebener Wettbewerb sollte eine «einheitliche architektonische Gestaltung» für ein neues Postgebäude, den Haupt- und den Nebenbahnhof erbringen. 
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