Standortförderung im Dornröschenschlaf

Ich stuppse unsere Standortförderung gerne nochmals ein bisschen.
Nachdem ich sie schon darauf aufmerksam gemacht habe, doch bitte einen Artikel über den Einzug der Firma Namics online zu schalten (die Standortförderung hat den Neubau unterstützt) komme ich nun nochmals. Der Neubau hat nämlich einen Anerkennung von Hochparterre bekommen!
Da wäre doch etwas mehr Eigenwerbung angebracht.

Wenn es die Stadt schafft, ein erfolgreiches Dienstleistungsunternehmen mit mehr als 200 Arbeitsplätzen aus der IT-Branche in der Stadt zu behalten, ihr einen tollen Neubau zu ermöglichen und dieser Bau dann noch eine Anerkennung bekommt, dann darf man das ausschlachten, oder?

Bürohaus Namics mit Anerkennung

Update vom 21.12.2017
Geht doch 😉

Ich erachte es wirklich als wichtig, dass hier alle Interessengruppen aktiver kommunizieren. Ausserhalb der Ostschweiz nimmt man die Stadt trotz Verein IT Rock noch immer nicht wahr. Das ist aber die Aufgabe der Standortförderung und dem mit 30’000 CHF unterstützen Verein IT Rockt!!!

Ohne Stadtheilige gehts nicht

Eigentlich wollte ich ja nichts übers Marktplatzforum schreiben. Der Anlass war nämlich sehr gut und hat gezeigt, vor welchen Herausforderung die Stadt nach 2 Fehlschlägen steckt.
Da war aber eine klitzekleine Frage, die mir mal wieder die Galle hochkommen liess: „Macht Herr Calatrava beim Ideenwettbewerb auch mit?
Lasst den Mann endlich in Frieden. Wir können das Projekt mit Sicherheit ohne ihn stemmen, es sei denn, die Stadt hat plötzlich sehr, sehr viel Geld und den Mut, eine weitere, alltagsuntaugliche Installation des Mannes hinzustellen.
Ich habe mich schon mehrfach zu Herrn Caltrava geäussert. Er mag ein renomierter Architekt sein, Seine Bauten sind ja auch nicht unbedingt hässlich, aber sie sind nicht alltagstauglich!

Nicht noch ein Calatrava bitte oder 870’000 CHF damit sich der Pfalzkeller wieder schliessen lässt…

 

Heb di fescht

am Bänkli, s Appenzellerbahnä ohni Ränkli

Und genau wegen solchen Dingen mag ich den Heimatschutz nicht – Heimatschutz will engste Zahnradkurve der Welt bewahren. Es mag ja Leute geben, die an solchen Dingen hängen. Dass sie aber wirklich coolen Lösungen sinnlos im Weg stehen, will der Verein nicht wahrhaben.
Als zukünftige Velostadt haben wir bei der Ruckhalde mal wieder eine tolle Chance, ein Aussenquartier für den Langsamverkehr zu erschliessen. Ein Velo/Fussgängerweg abseits der nicht ganz risikolosen Teufenerstrasse ist doch eine einmalige Chance. Packen wir sie, bevor die Autolobby nochmals auf die Idee kommt, eine „Umfahrungsstrasse“ zu bauen.
PS: Ich bin mir fast sicher, dass man mit einer geschickten Streckenführung auch nicht auf zukünftige Wohnbauten verzichten muss.

Nackt vor den Kadi

Vorneweg, es geht um Schnüffler, die im Namen der Sozialversicherungen vermeintlichen Betrüger hinterherjagen sollen.

Ich bin diesen Sommer haarscharf an einer Invalidität vorbeigeschrammt. Es geschah völlig unerwartet und aus heiterem Himmel. Das ich nicht zu einem Sozialfall wurde habe ich meine Arbeitskollegen und Kolleginnen zu verdanken. Viel, verdammt viel Glück war auch im Spiel.

In der REHA habe ich dann viele Leute kennengelernt, die weniger Glück hatten und die heute um jede Hilfe betteln müssen. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass es trotz anerkannter körperlicher und geistiger Nachteile nicht einfach so ist, das einem der Staat hilft. Nein, man muss darum kämpfen, und die Hosen runterlassen, vom Gehstock bis zur Haushaltshilfe, alles wird hinterfragt. Ja, alleine schon einen halben Arbeitstag wegen stechender Kopfschmerzen zu verpassen, löst einen (ungewollten) Arztbesuch aus. Nein, nicht der Arbeitgeber, die Krankentaggeldversicherung will dafür ein ärztliches Zeugnis!

Jetzt sollen also noch Schnüffler den sonst schon gegängelten Menschen hinterherjagen nur um zu beweisen, dass sie ja vielleicht doch ab und zu in der Lage sein könnten, sich wie ein gut schweizerisch arbeitender Mensch an der Gesellschaft beteiligen zu können, wenn auch nur stundenweise versteht sich.
Dazu sollen Telefone abgehört werden, das Internet überwacht und was weiss ich noch was alles.
Ich bestreite nicht, dass es Menschen gibt, die unser System ausnützen. Das gilt aber für IV-Betrüger genauso, wie die Verfechter der finanziellen Privatsphäre. Das sind übrigens sehr oft dieselben, die am lautesten nach Sozialdetektiven schreien.
Ich erwarte von einer derart wohlhabenden Gesellschaft, dass sie die Benachteiligten Menschen schützt und nicht auf Verdacht hin ihrer Privatsphäre beraubt. Die faulen Eier findet man auch ohne solche massiven Eingriffe. Und ja, ich halte diesen Schnüffelstaat auch bei Steuervergehen für nicht adäquat. Privatsphäre und Datenschutz gilt für alle!

Weitere Infos hier: 16.479 Gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten

Sanierung Burggraben

Wie das Tagblatt heute schreibt, startet die Sanierung der Burggrabengarage im Januar 2019.
Erfreulich für die Autojunkies, die Preise sinken, weniger erfreulich, die Parkgarage wird voraussichtlich während der Sanierung rund 6 Monate komplett geschlossen sein.
Zur Erinnerung, im Oktober 2017 wurde bekannt, dass die Cityparking AG die Parkgarage gekauft hat.

Bildquelle: „Historischer Polizeiposten, Joseph Eberhard“ mit freundlicher Genehmigung der Stapo SG

Mobbende Politiker

Seit die Flüchtlingsproblematik etwas an politischer Brisanz eingebüsst hat, besinnt sich der Rechte Mob wieder auf das, was er am besten kann. Gezieltes Diskreditieren einzelner exponierter Personen. Auf dem Schulareal würde man es heute wohl gezieltes Mobbing nennen.
Da werden Wissenschaftler/innen, Pädagogen, Journalisten aber auch Menschen wie du und ich durch den Dreck gezogen, nur weil sie ihren Job machen oder einfach ihr Leben leben.
Das geht soweit, dass sich Nationalräte derart ereifern, im Parlament Vorstösse zu starten, deren einziges Ziel ist, eine ganze Berufsgruppe in die Pfanne zu hauen. Dabei spielt es keine Rolle, ob persönliche Prinzipien kurzzeitig in Vergessenheit geraten.
Dieses Spiel kennen wir schon länger. Ob die Personen nun Sarasin, Goltermann, Schutzbach, Sommaruga, Leuthard, Wyss oder Spiess-Hegglin heissen. Sobald sich Personen mit abweichender Meinung exponieren wird als erstes versucht, die Person zu demontieren.
Werden aber Details aus den eigenen Reihen bekannt, gelten sehr schnell andere Massstäbe. Mit dem rechten Mob ist keine Politik zu machen. Wer ausschliesslich auf nicht genehme Personen und deren Meinung zielt, soll sich in die Kommentarspalten der Boulevard-Medien verkriechen und seinen Platz in der Politik konstruktiven Kräften überlassen. Leuten, denen die Angelegenheiten der Schweiz noch am Herzen liegen und denen es zu blöd ist, einzelne Menschen zu mobben.
Da der Horizont allerdings derart beschränkt ist um das selber zu erkennen, liegt es an uns Wählern, hier auszusortieren.

30-60-90

Ich stelle jetzt mal frech eine Behauptung (denkanstoss) auf. Keine Ahnung ob sie in dieser Art bereits existiert und ich erhebe auch keinen Anspruch auf Exklusivität geschweige denn Richtigkeit. Ich gebe der Behauptung trotzdem den Namen 30-60-90

 

In den allermeisten Fällen leben 3 Generationen gleichzeitig. Zur ersten Generation (30er) zähle ich alle zwischen 0 und 30 Jahren. Die zweite Generation (60er) sind zwischen 30 und 60 Jahre alt und die 90er ab 60plus.

Bei 2 dieser 3 Generationen war Fernsehen nicht von Beginn weg selbstverständlich. Erst die 30er sind von Beginn weg mit diesem Medium aufgewachsen.

Die NoBillag-Initiative stösst also 2 Generationen vor den Kopf, in dem sie etwas verändern will, das für viele nicht von Beginn weg selbstverständlich war.
Persönlich kommt die Nobillag-Initiative aus diesem Grund 1 Generation zu früh. Erst wenn die 60er Generation durch eine neue 30er ersetzt wurde ist es meiner Meinung nach Zeit für ein solches Anliegen wie #NoBillag

Testplanung Bahnhof St.Fiden

Leider kann ich heute Abend nicht an der Infoveranstaltung teilnehmen.
Die Informationen, die aber bereits auf der Projektseite der Stadt abrufbar sind, machen einen tollen Eindruck.

Etwas das mir aber wirklich fehlt, ist der Bahnhof selber und wirklich gute Ideen für den öffentlichen Verkehr. Es ist leider nicht erkennbar, welche Rolle der Bahnhof spielen könnte resp. welche er spielen soll. In allen Vorschlägen ist er einfach da, wird aber nicht wirklich integriert. Was meint die SBB?

Wir sollten nicht vergessen, dass das brachliegende Gelände heute als Parkplatz für verschiedenste Messen gebraucht wird. Auch die Besucherströme während den grossen Messen vom Bahnhof St.Fiden zu den Olmahallen fallen mir immer wieder auf.
Ich hoffe, dass hier auch in Zusammenhang mit dem Olmadeckel das Gespräch mit der SBB gesucht wird, um hier eine wirklich coole Lösung zu finden.
Und wäre es so verkehrt, wenn die Mitarbeiter des Kantonsspitals via Bahnhof St.Fiden pendeln würden?