Stadtentwicklung – Es wird wieder gearbeitet

Heute wurde ich durch eine Medienmitteilung der Stadt St. Gallen aus einem „traumlosen Stadtentwicklungs-Tiefschlaf“ unsanft aufgeweckt:

„Das innerstätische Potenzial dieses Areals soll nun aber gesamtheitlich betrachtet und entwickelt werden. Dabei sind die hohen städtebaulichen Ansprüche unter Einbezug der betroffenen und interessierten Kreise zentral.“

Das hört sich doch für einmal gut an und die dafür benötigten 460k CHF Franken sind sicherlich gut investiert. Fehlt eigentlich nur noch ein Hinweis auf die bereits geleisteten Vorarbeiten des Tisches hinter den Gleisen 😉

Ebenfalls zur Stadtentwicklung gehört noch ein zweites, sehr heisses Eisen. Der geplante Bau der neuen Parkgarage Union+ oder auch Schibenertor.
Hier gestaltet sich das ganze für den Stadtrat schon etwas schwieriger. Liegt doch eine 50seitige Einsprache auf dem Tisch.

Und der 3. Punkt, den ich noch erwähnen möchte, da er doch sehr direkt mit dem Thema Stadtentwicklung zu tun hat, ist der Quartierbeauftragte. Das Thema wurde letzte Woche im Stadtparlament diskutiert. Dazu vielleicht ein Tweet direkt aus der Sitzung:

Nicht gerade das was ich hören wollte. Entsprechend gibt es dazu auch im Tagblatt einen eher ungewöhnlichen dezent-bissigen Kommentar von Reto Voneschen

Alles in allem eine Ereignisreiche Woche, die ich aber (noch) nicht einordnen kann.
Ein schales Gefühl bleibt. Die Stelle des Quartierbeauftragen wird auf 70% gekürzt. Die Parkgarage Union+ wird vermutlich mit Händen und Fü¼ssen durchgeboxt und der Bahnhof Nord soll zumindest auf dem Papier unter Einbezug interessierter Kreise angedacht werden.

Da brauche ich die Teilspange Güterbahnhof ja gar nicht mehr zu erwähnen. Genug Baustellen, für den Stadtrat und das Stadtparlament, um endlich zu beweisen, dass wir in der Lage sind eine Stadt nachhaltig zu entwickeln…..
Der Glaube stirbt zuletzt.

Mehr zu den aktuellen Bauvorhaben in der Stadt hier im Blog:

Ganzheitliche Betrachtung

„Das innerstädtische Potenzial dieses Areals soll nun aber gesamtheitlich betrachtet und entwickelt werden. Dabei sind die hohen städtebaulichen Ansprüche unter Einbezug der betroffenen und interessierten Kreise zentral.“

So beginnt die aktuelle Medienmitteilung der Stadt St. Gallen. Es scheint, als ob die Rufe der Bevölkerung und Aktionen wie der Tisch hinter den Gleisen endlich erhört wurden.
Weiter heisst es sogar:

Partizipatives Vorgehen unter Einbezug betroffener und interessierter Kreise.

Wir sind gespannt und freuen uns auf einen offenen Dialog mit der Bevölkerung.
Anfangen kann die Stadt per sofort. Liegen doch schon sehr viele Ideen und Anliegen bereits auf dem Tisch. Wer weiss, evtl. nimmt nun auch Frau Adam mal an einem Tisch teil. Lieber spät als nie!

Wenn ihr euch dann allerdings die Präsentation anschaut, werdet ihr möglicherweise genau wie ich, die bereits geleisteten Vorarbeiten vermissen. Die Bewegung des Tisch hinter den Gleisen wird genau so, wie der Quartierverein nicht namentlich erwähnt. Hoffen wir jetzt, dass es nicht wieder einen Adam’schen Rohrkrepierer gibt. PS: Die Villa Wisenthal wurde immerhin noch unter dem Begriff „Betrachtungsperimeter“ dazu genommen.
Auch das Regionaljournal Ostschweiz hat die Mitteilung aufgenommen

Dicke Post

Gleich 50 Seiten dick ist gemäss Saiten eine eingereichte Einsprache zur geplanten Parkgarage am Union/Schibenertor.
Es geht um im Kataster eingetragene Bäume, um zu erwartende archäologische Ausgrabungen, um ungeklärte Punkte beim Grundwasser, fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung, Auswirkungen auf den ÖV usw.
Da wirken meine Parkplatzauswertungen schon fast peinlich 😉
Der Gegenwind pfeift dem Stadtrat um die Ohren. Richtig so, denn bei einem Anteil von 40% kann weder von einem privaten Projekt gesprochen werden, noch ist bei derart grossen Eingriffen im Zentrum der Stadt eine Erzwingen unter Ausschluss der Bevölkerung der richtige Weg.

Einsprachefrist abgelaufen

Letzte Woche ist die Einsprachefrist für die neue Parkgarage abgelaufen.
Die Stadt redet von 2 Einsprachen, Elmar Jud von der City Parking AG spricht von 3 Einsprachen. Ob da diejenige von Albert Nufer mit eingerechnet ist, kann ich aufgrund der Zeitungsartikel nicht schlüssig beantworten. Es ist auch offen, ob der ehemalige Stadtparlamentarier einspruchsberechtigt ist.
Leider sind die Artikel des Tagblatts online nicht zugänglich. Auf Wunsch würde ich die PDF Ausgaben zur Verfügung stellen.

Der VCS hat beim Stadtrat zumindest darum gebeten, die Baubewilligung nicht zu erteilen, da ihm insbesondere das Verkehrskonzept nicht passt. Das kann ich soweit nachvollziehen. Die Belastung des Knotenpunkts dürfte wohl kaum reduziert und sich auf längere Sicht schon gar nicht nachhaltig auswirken.

Partizipation – So könnte es funktionieren

Mit viel Freude habe ich heute im Tagblatt den Artikel „Wie Partizipation funktionieren soll“ gelesen.
Konkret geht es um das Areal am Bahnhof Nord, dass unter Einbezug der Öffentlichkeit ausgearbeitet werden soll.
Die 3 „Planungsphasen“ leuchten ein und ich warte gespannt auf den Frühling, wenn sich interessierte Personen im «World-Café» ebenfalls einbringen können.
Etwas erstaunt hat mich die hohe Zahl der Teilnehmer, mit denen die Stadt rechnet. Aber auch hier lasse ich mich überraschen, genau wie auch von der Sozialraumanalyse der FHSG 😉

Auf jeden Fall steigt Florian Kessler (unser neuer Stadtplaner) mit viel Elan und guten Ideen ein. Hoffen wir, dass seine Chefin auch mitzieht!

Cityparking AG hat Zahlen!?

Gemäss St. Galler Tagblatt hat die Cityparking AG im Jahr 2014 ein Rekordergebnis hingelegt.
Der Gewinn beträgt stolze 710’000 CHF, das ist so viel wie noch nie.

Schön, aber noch schöner ist, dass die Cityparking AG über detaillierte Zahlen zu ihren Parkhäuser verfügt. So zumindest kann man die Zahlen im Artikel deuten.
Da die Stadt ja mit rund 40% an der Cityparking AG beteiligt ist, sollte diese doch ebenfalls auf entsprechende Zahlen Zugriff haben.
Leider erreichen diese die Einwohner nicht, so dass bezüglich Auslastung usw. nach wie vor absolute Dunkelheit herrscht. (PS: Nicht mehr lange)

Erfreuen dürfen wir uns selbstverständlich auch am letzten Satz – Um das Parkhaus am Schibenertor finanzieren benötigt die Cityparking AG aufgrund des guten Geschäftsjahres keine Kapitalerhöhung.
Hoffentlich auch nicht!
Die wurde ihr bereits vom Parlament im Vorfeld der ersten Marktplatzabstimmung vom Stadtparlament gewährt!
Schön wäre es, wenn da das Tagblatt ebenfalls etwas offener informieren würde. Denn auch im zugehörigen Artikel ist diese Tatsache nicht erwähnt worden.

Hoppla, da fällt mir noch ein wichtiger Satz auf:
„Stadträtin Patrizia Adam, die bis Ende November 2013 im Verwaltungsrat der Cityparking AG sass und Aktionärin ist,…“

Kann es sein, dass Frau Adam Einzelaktionärin ist, oder war hier ihre Funktion als Stadträtin/Vertreterin des Stadtrates gemeint? Muss da beim Tagblatt nachfragen!

Denn sie wissen nicht was Sache ist

Tiefgaragen sind vermutlich in vielen Städten ein Thema. In St. Gallen ist es nicht anders. Befinden sich doch aktuell 2 grössere Vorhaben auf der Zielgeraden. Zeit auch mal nachzufragen und sich einen Gesamteindruck zur Parkplatzsituation in der Innenstadt zu schaffen.

Konkret geht es um die beiden Bauprojekte UG25 und Union+

Beim UG25 handelt es sich um ein privates Projekt der Firma Senn Immobilien, beim Union+ um eine Tiefgarage der Cityparking AG, eine Firma, an der die Stadt mit 40% beteiligt ist.

Beide Projekte haben im Anschluss an die verlorenen Marktplatzabstimmung einen besonderen Stellenwert erhalten. Teil der Marktplatzabstimmung war auch die Aufhebung einiger Parkplätze in der Innenstadt. Es ist nachvollziehbar, dass es Kreise gibt, die der Aufhebung nach verlorener Abstimmung nur zustimmen, wenn die Zahl der Parkplätze kompensiert wird.

Es liegt also durchaus im Interesse der Stimmbürger, zu erfahren, ob beide Bauvorhaben gerechtfertigt, zukunftsorientiert und zweckmässig sind.

Ich versuche hier nicht, die Zahlen der aufzuhebenden und neu geplanten Parkplätze aufzulisten. Das haben andere schon im Griff 😉

Viel mehr interessiert es mich, wie heute die Auslastung der bereits vorhandenen Parkplätze ausschaut. Der lästige Herr Baur macht sich also auf die Suche nach Zahlen:

Erster Anlauf:

Die Parkleitsystem St. Gallen AG – Eine steuerbefreite AG, an der die Stadt 18% Aktien besitzt und mit Nino Cozzio einen Stadtrat im Verwaltungsrat hat.

Meine Mailanfrage vom 13. Mai 2015 wurde folgendermassen beantwortet:

„Sehr geehrter Herr Baur
Ihre Anfrage, bezüglich der Auslastungszahlen der am PLS angeschlossen Parkhäuser, haben wir erhalten. Leider können wir Ihnen dazu, als Betreiber des PLS, keine Angaben geben.Gerne hoffen wir auf Ihr Verständnis.“

Ich deute die Antwort so, dass die PLS-AG zwar über Zahlen verfügt, aber nicht bereit ist, mir diese als Privatperson auszuhändigen. Das ärgert nicht zuletzt aufgrund der Beteiligungen der Stadt.

Zweiter Anlauf:
Da sich die bestehenden Parkhäuser in unterschiedlichem Besitz befinden wird es schwieriger. Ich habe deshalb versucht, mich beim Stadtrat zu erkundigen. Da Herr Scheitlin ja auf Twitter präsent ist, ein einfacher Weg. Hier seine Antwort:

Nicht gerade dass was ich mir gewünscht hätte. Ehrlich gesagt, frage ich mich, ob die Stadt keine Zahlen hat, oder wie ich die PLS-AG interpretiere, keine Zahlen rausrücken will. Ich bin aber froh, dass meine Anfrage doch Beachtung findet. Mit Peter Olibet und Philipp Landmark haben sich doch 2 Personen „eingemischt“, die über Möglichkeiten verfügen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Ich bleibe auf jeden Fall dran. Es gibt ja noch andere Wege. Die PLS-Webseite fordert einem ja geradezu auf, die Belegungszahlen auszulesen 😉 Hier übrigens noch die Bestätigung der Stadt zur Beteiligung an der PLS-AG und der Cityparking AG:

Die gesammelten Fragen und Antworten findet ihr auch auf Storify

Schwarze Gedanken zum Bahnhof Nord

In den letzten Stunden und Minuten sind wieder einmal etwas gar viele Zufälle zusammen gekommen.
Zuerst die Medienmitteilung zum Halteverbot Lagerstrasse, dann die Ankündigung einer Medienorientierung zur Entwicklung und die Einladung der Standortförderung an die Immomesse 2015 an diesem Wochenende.
Ein Schelm wer Hintergedanken hat….

Marktplatz der Dritte

Die Stimmbürger der Stadt haben entschieden. Die Marktplatzvorlage ist zum zweiten Mal durchgefallen.

Aus meiner Sicht ein Schuss vor den Bug des Stadtrates. Es waren nicht die Kosten alleine, die die Vorlage zu Fall brachten.
Der Stadtrat hat ziemlich viel falsch gemacht. Er hat uns im Abstimmungsbüchlein Dinge verschwiegen (die Kellerabteile die wegfallen), die Kostenaufstellung verschachtelt (Ohnehinkosten) und im Vorfeld zuwenig mit den Betroffenen über die Vorlage gesprochen.
Zusätzlich hat er immer wieder betont, dass die Vorlage ziemlich genau den Erkenntnissen der VOX-Analyse entspricht. Das stimmt so natürlich nicht. Denn die Parkgarage war damals mit ein Grund für die Ablehnung. Wie wir ja alle wissen, kommt die Parkgarage Schibenertor nun ziemlich sicher doch. Als „Privates“ Projekt mit einem nicht ganz unbescheidenen Beitrag vom Steuerzahler.
Das Resultat zeigt, dass sich die Stimmbürger der Stadt nicht über den Tisch ziehen lassen. Ich wage zu behaupten, dass eine erschlagende Mehrheit einen autofreien Marktplatz will. Ebenfalls nicht in Frage gestellt ist ein grosszügiger Platz, der einer Stadt wie St. Gallen gerecht wird.
Der Stadtrat hat nun Zeit, mit der Bevölkerung zu reden und neue Ideen aufzugleisen. Macht er das nicht, dann wird er vermutlich bei den nächsten Wahlen die Quittung dafür bekommen.
Bei all den Grossprojekten die in der Stadt laufen kann/muss sich unsere Regierung endlich beweisen. Ja, sie hätte sogar die Chance Historisches zu schaffen. Ich bleibe auf jeden Fall dran.

Nein zur Marktplatz-Vorlage

Ich habs mir wirklich nicht einfach gemacht. Aber mittlerweile bin ich bei einem Nein gelandet.
Einigen habe ich versprochen, meinen Entscheid etwas ausführlicher zu begründen – Voila

Die Vorlage selber kommt ja eigentlich sehr pragmatisch daher. Ein paar kleinere Anpassungen, notwendige Sanierungen und eine, in die Länge gezogene Haltestelle für denÖV. Soweit eigentlich ok und vermutlich auch mehrheitsfähig. Die „exklusive“ Toilette mag teuer sein, ist aber sicher sinnvoll und notwendig. Gerade auch fär Menschen mit Behinderungen. Das Taubenloch als Veranstaltungsort sicher eine gute Ergänzung zu Pfalzkeller und Co.

Warum dann ein Nein? Aus Trotz? Vielleicht!
(Achtung, das ist meine ganz persönliche Ansicht und muss nicht zwingend den Tatsachen entsprechen)

  • Der Markt, der in der ersten Vorlage ja als Halle geplant war, verschwindet. Auch wenn die Befürworter es deutlich verneinen. Es wird keinen eigentlichen Markt mehr geben. Die Standbetreiber müssen sich neu selber um Wetterschutz usw. kümmern. Das wird viele abschrecken und die Marktstände werden bis auf die mobilen Wagen verschwinden. Eine Halle, auch zugunsten der Rondelle würde noch nicht einmal der Vox-Analyse widersprechen.
    Sie fiel letztendlich mit der Parkgarage durch, weil sie auch als Zugang gedient hätte.
    Fazit: Die Vorlage will einen Markt realisieren, der so vermutlich keine Zukunft hat – Es bleibt auch danach eine unbefriedigende Situation
  • Die Vorlage erwähnt mit keinem Wort die neu zu bauende Parkgarage Schibenertor. Es wird also doch eine Tiefgarage geben, die direkt an den Marktplatz grenzt. Notabene natürlich ohne direkte städtische Beteiligung. Man baut also einmal mehr rund um sein eigenes Gärtchen ohne mit dem Nachbar zu reden. Der Nachbar in diesem Fall sind Übrigens wir, das Stimmvolk und nicht die Stadt! Hier erwarte ich mehr als eine einfache Baubewilligung. Obwohl, dann kommen wir ja wieder in die Richtung der ersten Marktplatzvorlage…Ach lassen wir das
  • Der Stadtrat argumentiert auch bei der Aufhebung der Parkplätze (was mir mehr als recht ist!) mit geplanten Parkhaus UG24 – Ein Vorhaben, das noch einige Hürden zu nehmen hat. Ich bin alleine daher schon dagegen, dass zur Rechtfertigung 2 Projekte herangezogen werden, die ein mehrfaches an Parkplätzen vorsieht als letztendlich aufgehoben werden. Das wird noch für viel Gesprächsstoff sorgen und bei der Umsetzung nicht klanglos hingenommen werden. Da bin ich sicher.
  • Der Baubeginn wird überall mit „ab 2019“ angegeben. In 4 Jahren! Ich gehe davon aus, dass die Sanierungen resp. die „Ohnehin-Kosten“ bereits vorher notwendig sein werden. Zudem ist bei einer so langen Vorlauffrist damit zu rechnen, dass Anpassungen an der Abstimmungsvorlage notwendig werden. Aus welchen Gründen auch immer. Ich hege ein wenig den Verdacht, dass diese lange Vorlaufzeit nicht zuletzt aus Sicht der City-Parking AG „gewünscht“ wurde um die oben angesprochenen „Erweiterungen“ wie Lift und Treppen der Parkgarage Schibenertor in den Marktplatz mit zu integrieren. Das wäre ja auch sinnvoll, aber dann soll man das bitte heute deklarieren.
  • Ein Punkt, den ich mit den Gegnern teile ist das fehlende Nutzungskonzept im Taubenloch. Ich wäre sogar dafür, wenn es etwas teurer würde. Dafür müssten wir aber mehr wissen. Einfach nur einen Raum auf „Vorrat“ zu bauen ist fahrlässig. Eine gewisse Richtung müsste vor der Abstimmung kommuniziert werden, ansonsten ist den Zahlen nicht zu trauen.

Kurz und gut, ich traue unserem Stadtrat nicht. Ich bin überzeugt, dass hier wieder ein Flickenteppich entsteht. Und zwar so, wie wir es vom Gallusplatz her kennen. In 4 Jahren ist möglicherweise der Stadtrat ausgetauscht und es werden Einsprachen, Verzögerungen und Anpassungen kommen, die zum Teil jetzt schon vorhersehbar sind.
Ich will einen autofreien Marktplatz, ich will einen, in die zukunftgerichteten ÖV und ich will einen lebendigen Ort im Herzen der Stadt inkl. WC und Taubenloch. Aber ich will kein jahrelanges Geplänkel und zig Anpassungen, bevor auch nur ein einziger Pflasterstein gesetzt wird.
Die Vorlage, wenn auch vom Parlament genehmigt, ist nicht ausgereift. Das zeigt alleine schon, dass sehr viele Bürgerliche der Vorlage im Parlament zugestimmt haben und jetzt im Nein-Komitee sitzen.

Aber was passiert bei einem erneuten Nein? Ich weiss es nicht! Aber ich lasse mich dadurch nicht zu einem Ja zwingen, nur dass „irgendwas“ geht. Dafür ist dann wirklich kein Geld vorhanden. Dann doch lieber nochmals mit einem neuen Stadtrat über die Bücher und die notwendigen Sanierungen ausserhalb des Projekts durchführen.