Anfrage PLS Parkleitsystem AG – Einmal mehr

Am 26.1.2017 bin ich im Archiv des St.Galler Tagblatts auf einen Artikel gestossen, der die Bedingungen auflistet, die ein Parkhaus erfüllen muss, um in das Parkleitsystem der Stadt St.Gallen aufgenommen zu werden.
Darin heisst es unter anderem, dass ein Eintrag pro Parkplatz und Jahr 240 CHF kostet. Da der Artikel bereits 12 Jahre alt ist, wollte ich von der PLS AG wissen, wie hoch der Betrag heute ist. Leider ist auch nach rund 12 Tagen keine Antwort bei mir eingetroffen. Man kann es drehen und wenden wie man will, die Firma scheint weiterhin nicht daran interessiert zu sein, sich zu öffnen (siehe auch hier). Schlechte Voraussetzungen auch in Bezug auf OpenData und das gestartete Projekt Smart City St.Gallen.
Nachfolgend meine Anfrage vom 26.1.2017:

Liebe PLS Parkleitsystem AG

Ich bin in einer alten Tagblatt Ausgabe vom 5.6.2004 auf verschiedene Angaben zum Parkleitsystem gestossen.

Dort steht unter anderem:

Wer sich neu mit seiner Parkieranlage ans PLS anschliessen will, muss verschiedene Bedingungen erfüllen:

1. Aktienkapital zeichnen

2. der PLS AG ein zinsloses Darlehen in derselben Höhe gewähren

3. einen Einkaufsbeitrag leisten

4. pro Parkplatz, der ins System aufgeschaltet wird, einen Jahresbeitrag von 240 Franken bezahlen.

Da die Angaben bereits 12 Jahre alt sind, würde es mich interessieren, ob diese Bedingungen für eine Aufnahme ins Parkleitsystem noch immer gültig sind.
Die genauen Beträge sind dabei Nebensache. Einzig Punkt 4, der Betrag pro Jahr und Parkplatz würde mich interessieren.

Quelle: http://www.tagblatt.ch/altdaten/tagblatt-alt/tagblattheute/sg/stgallen/tb-sr/art771,1094832

Ich würde mich freuen, wenn sie mir dazu Auskunft geben könnten.
Der Grund für meine Anfrage ist, das ich auf meinem Blog https://kurzverbloggt.ch versuche möglichst umfassende Informationen zu Bauen, Verkehr und Parkieren in der Stadt St.Gallen zu sammeln.

Interessant wäre für mich auch die Zukunft des Parkleitsystems, wenn die SmartCity in die Umsetzung geht.

Kommentar zur Evaluation Videoüberwachung

Die Stadt hat heute den Evaluationsbericht zur Wirksamkeit der Videoüberwachung im öffentlichen Raum veröffentlicht. Der Bericht geht auf ein Postulat zurück, das 2014 im Stadtparlament eingereicht wurde.

Eigentlich wollte ich dazu einen Kommentar verfassen. Nachdem ich mich durch den Bericht geackert habe, war ich eher verwirrt als „aufgeklärt“. Viele Zahlen zu Anzeigen, Recherchefälle und registrierte Vorfälle scheinen nicht wirklich zu korrespondieren.

So werden beim Bahnhof im Jahr 2015 insgesamt 3 Vorfälle aufgeführt, im Diagramm zu Recherchefällen sind es jedoch 7 Vorfälle.
Zumindest hier hat die Stadtpolizei eine kurze Erklärung:

Die Videoüberwachung an den Standorten Brühltor-Passage, Bohl, Rathaus- und Bahnhofsunterführung wurde 2008 in Betrieb genommen. Die Anzahl registrierten Fälle sind im Bericht entweder im Fliesstext oder als Fussnote erfasst. Zusammengetragen ergibt sich folgendes Bild:

Beim Bahnhof (Rathaus- und Bahnhofsunterführung zusammen) wurden 2012, 2013 und 2014 keine Delikte erfasst. Am Marktplatz hingegen über 120! Etwas das ich kaum glauben kann. (Quelle: Bericht ab Seite 29)

Die Stadtpolizei hat mir zugesagt, die Zahlen zu kontrollieren und mir Bescheid zu geben.
Ohne weitere Erklärungen scheint mir der Bericht nicht wirklich tauglich. Selbsterklärend ist er auf jeden Fall nicht.

Eine dennoch bemerkenswerte Aussage findet sich unter Würdigung:

„Eine Reduktion des Kriminalitätsgeschehens, die ausschliesslich oder überwiegend auf den Einsatz der Videotechnik zurückzuführen ist, lässt sich bei den vier überwachten Orten in der Innenstadt nicht belegen. Zumindest beim Bohl liegt die Vermutung nahe, dass die Video- überwachungsmassnahmen keinen erkennbaren Einfluss auf die verübte Delinquenz haben. Auch der Nachweis eines signifikanten, ursächlich auf die Videoüberwachung zurückzuführenden Rückgangs der Kriminalität ist kaum zu erbringen.

und die Meinung des Stadtrates teile ich ebenfalls:

Der Stadtrat hält allerdings auch fest, dass die Videoüberwachung alleine nicht ausreicht: «Die Präsenz von Menschen und regelmässig durchgeführte Patrouillen der Polizei tagen vermutlich mehr zum Sicherheitsempfinden bei», teilt der Stadtrat mit.

Eben doch eine Markthalle

Das St.Galler Tagblatt hat nachgefragt.
Im Interview mit einer Marktfahrerin stellt sich raus, dass die Situation der Markthändler alles Andere als glücklich ist.
Der Aufbau der improvisierten Zelte nimmt sehr viel Zeit in Anspruch.
Damit die Ware nicht gefriert müssen die Markthändler die Unterstände mit Gasheizungen heizen. Ökologisch ein völliger Blödsinn und auch finanziell ein zusätzlicher Posten.

Deshalb ist für mich klar, dass wir, wenn wir einen Markt wollen, auch eine Halle dazu bauen sollten.

Marktplatz 14.1.2017

Aufhören, ich schaff das sonst nicht

In St.Gallen geht mal wieder die Post ab und ich komm mit meinem Blog nicht mehr hinterher 😉
Es bleibt also nicht nur spannend, sondern wird noch spannender in der Gallusstadt

Und natürlich die Vision Marktplatz+ der WISG

Stadtparlament Amtsdauer 2017–2020 – 1. Sitzung

Das neu gewählte Stadtparlament hat seine erste Sitzung abgehalten.
Neu mit elektronischer Abstimmungsanlage. Somit wird, wie mir die Stadt auf Anfrage bestätigt, die Abstimmungsprotokoll jeweils dem Geschäft angehängt.

Eigentlich war ich gespannt auf das Traktandum 8, die Passarelle beim Riethüsli.
Dazu reichte aber leider die Zeit wegen der nachfolgenen Präsidiumsfeier nicht mehr. Die zahlreichen Zuschauer aus dem Quartier hatten daran wohl weniger Freude.

Und heute erfahre ich noch das:

Unser Stadtpräsident chauvinistisch, paternalistisch und politisch zur Wahl der neuen Stadrparlamentspräsidentin – Magazin Saiten

Zum Schluss noch die (für mich) wichtigsten Abordnungen für die Amtsdauer 2017–20

Verwaltungsrat der City Parking AG:

  • Heinz Indermaur
  • Roger Dornier (FDP)
  • Roger Bechtiger (CVP)

Hinweis: Heinz Indermaur wird per 1. Mai Leiter Soziale Dienste St.Gallen. Sobald sein Nachfolger als Stabschef feststeht, übernimmt dieser seinen Sitz im VR.

Verwaltungsrat der Olma Messen St.Gallen:

  • Stadtpräsident Thomas Scheitlin
  • Doris Königer (SP)

Delegiertenversammlung der Olma Messen AG:

  • Anja Bürkler (Junge Grüne)
  • Vica Mitrovic (SP)
  • Nadine Niederhauser (glp)
  • Marcel Rotach (FDP)
  • Werner Ruppeiner (CVP)
  • Heini Seger (SVP)

Liegenschaften- und Baukommission (LBK):

  • Clemens Müller (Präsident, Grüne)
  • Roger Dornier (FDP)
  • Doris Königer (SP)
  • Werner Kühne (FDP)
  • Thomas Meyer (CVP)
  • Peter Olibet (SP)
  • Daniel Rüttimann (glp)
  • Franziska Ryser (Junge Grüne)
  • Heini Seger (SVP)
  • Daniel Stauffacher (CVP)
  • Beatrice Truniger (SP)

Ich hab nach wie vor Mühe mit den 2 Mandaten von Roger Dornier, der sowohl als Verwaltungsrat bei der City Parking AG als auch in der Baukomission Einsitz nimmt. Ich frage mich nach wie vor, welche Interessen Roger Dornier bei der City Parking AG vertritt.

Schneemarkt

Wird wirklich Zeit, dass wir am Marktplatz etwas unternehmen. Bei der Witterung wie heute, ist der Markt, so wie er sich präsentiert, weder einladend, noch ein angenehmer Arbeitsplatz.
Mit ein Grund, weshalb ich mir wünsche, dass bei der 3. Auflage zum Marktplatz eine Markthalle nochmals zum Thema wird.

  • Marktplatz 14.1.2017

Der Kanton als Spielverderber

Da freut man sich zu Beginn des Jahres über den Chiosco, der am Bahnhof Nord eine neue Ära einleuten könnte und dann kommt der Kanton St. Gallen mit einem Dämpfer.
Sorry, lieber Kanton St. Gallen, die Aussagen unseres Kantonsbaumeister Werner Binotto im St. Galler Tagblatt vom 9.1.2017 sind mehr als fragwürdig. In dieser Form stösst er allen Interessierten und Beteiligten des partizipativen Verfahrens vor den Kopf.
Wir wissen alle, dass der Synthesplan nur ein Ansatz und kein fertiges Projekt ist. Aber dass man nun im Nachhinein und trotz Einsitz im Beurteilungsgremium so tut, also ob es das partizipative Verfahren nie gegeben hätte, kann ich nicht akzeptieren.
Es zeugt von einer gewissen Arroganz, wenn sich der Grundeigentümer nicht an die Testplanung gebunden fühlt und letztendlich auf „seinem Grund und Boden“ sein „eigenes Ding“ durchziehen will, insbesondere dann, wenn das Gebiet letztendlich den Leuten gehört, die sich für eine sinnvolle Entwicklung im Gebiet Bahnhof Nord eingesetzt haben.
Der Kanton soll sich zusammen mit der Stadt und der Visana dafür einsetzen, dass eine Ost-Erweiterung der FHS möglich wird. Dort wäre meiner Meinung nach der beste Platz für die notwendige Erweiterung.
Und wenn am Schluss steht, „…dass dies ein ganz neues Denken erfordere“ dann fordere ich den Kanton, die Stadt und alle anderen Beteiligten auf, endlich neu zu denken!

PS: Das die FHS Platz benötigt, wusste man schon lange vor dem Start. Es wäre also durchaus möglich gewesen, diese Vorgabe in die Testplanung einfliessen zu lassen….

Chiosco am Bahnhof Nord

Das Tagblatt resp. René Hornung berichtet heute, dass der von den beiden Architekten Ivo Barão und Peter Hutter vorgeschlagene Kiosk sehr schnell aufgestellt werden könnte. Ein guter, gelungener Startschuss für den Bahnhof Nord. Da war man sich am abschliessenden Themenforum einig.
Damit man nicht allzuviel Vorstellungskraft benötigt hier ein Bild eines der kleinen feinen Häuschens aus Catania (IT):

Chiosco di granite a Catania

Handänderungen Platztor

Wie man den Handänderungen 10.12.2016 bis 24.12.2016 entnehmen kann, hat der Kanton St. Gallen 4 Parzellen von der Firma Senn Resources übernommen.
Es handelt sich dabei um Grundstücke, die für den neuen HSG Campus am Platztor benögtigt werden:

  • C-931 – St.Jakob-Strasse 13 Geschäftshäuser, 341,0 m2
  • C-3531 – Magniberg 566,0 m2
  • C-4159 – Magniberg 3 Einfamilienhaus, 460,0 m2
  • C-4346 – Böcklinstrasse 10 Mehrfamilienhaus, 1‘288,0 m2

Die von mir eingezeichneten Parzellen sind nur annähernd und entsprechen nicht den tatsächlichen Grenzen. Sie wurden ungefähr von den Grenzen auf dem offiziellen Stadtplan der Stadt übernommen.

 

PS: Eine weitere schöne Ansicht des Gebietes (und auch dem Rest der Stadt) gibts auf der virtualcityMAP Sankt Gallen

Neustart #kurzverbloggt

Das Jahr 2017 startet mit einer neuen URL und einem neuen Blog.
Inhaltlich wird sich gegenüber meinem alten Blog unter https://blog.marcel-baur.ch wenig bis gar nichts ändern. Die Inhalte auf der alten Webseite bleiben selbstverständlich online.
Der Grund ist, dass sich mein #kurzverbloggt eigentlich recht gut etabliert und eine eigene Domain verdient hat. Zudem möchte ich meine persönliche Domain in Zukunft für andere Ideen nutzen.

Einen guten Start ins neue Jahr und weiterhin viel Spass mit meinen Texten

Marcel