Himmel über St.Gallen

Ruckhalde und der Heimatschutz

Es hat viel zu lange gedauert, bis der Stadtrat mit der Velo- und Fussgängerverbindung über die Ruckhalde in die Gänge gekommen ist. Immerhin läuft jetzt das Mitwirkungsverfahren dazu.

Bereits früher, beim Abbruch der alten Geleise hatte sich der Heimatschutz gemeldet. Er wollte die steilste Zahnradkurve unbedingt erhalten. Heimatschutz eben. Ein paar alte Geleise ohne Anschluss einfach mal liegen lassen…


Nun meldet er sich wieder. Er will die Schienenabschnitte wieder montiert wissen.

Ich hätte da einen anderen Vorschlag. Der Heimatschutz soll sich einen Künstler suchen, der aus den Schienen eine Skulptur zusammenschweisst und sie am Eingang zum neuen Weg aufstellen. Eigentlich gibt es genügend Material für zwei Skulpturen. Eine Oben und eine Unten. Dann liegen da nicht einfach ein paar Schienen in der Wiese herum.

Die Stadt spendiert dazu eine Gedenktafel. Allerdings erst nachdem sie beim Kanton um einen Beitrag gebettelt hat….

Ein Kommentar zu “Ruckhalde und der Heimatschutz”

  1. Fuss- und Veloweg im Gebiet Ruckhalde: Mitte äussert Bedenken am aktuellen Projekt und empfiehlt Verzicht

    Die Stadt St.Gallen plant im Gebiet Ruckhalde eine rund 700 Meter lange, provisorische Fuss- und Veloverbindung. Noch bis diesen Donnerstag läuft das Mitwirkungsverfahren. Die Grünen Stadt St.Gallen haben sich in dessen Rahmen bereits positiv über das Vorhaben geäussert, der Heimatschutz forderte hingegen, dass man im Rahmen des Projekts den Ruckhalde-Rank wieder platzieren soll.
    Die Mitte Stadt St.Gallen hat sich nun ebenfalls zu Wort gemeldet. In einer Medienmitteilung äussert die Partei erhebliche Bedenken am Vorhaben – obwohl sie gemäss eigener Aussage Massnahmen zur Förderung des Langsamverkehrs grundsätzlich unterstützt. Kosten und Nutzen stünden in diesem Fall aber in keinem klaren Verhältnis.

    Die Mitte kritisiert, dass der vorliegende Projektstand keine belastbare Kostenschätzung enthalte, obwohl dies aus ihrer Sicht zwingend erforderlich wäre für eine sachliche Beurteilung. Angesichts der angespannten Finanzlage der Stadt mahnt die Mitte zu einer strikten Priorisierung öffentlicher Investitionen. Der provisorische Charakter der geplanten Verbindung sowie die fehlende Koordination mit der zukünftigen städtebaulichen Entwicklung im Gebiet Ruckhalde werfen für die Partei zudem Fragen zur Effizienz und Sinnhaftigkeit des Vorhabens auf.

    Die im Projektbericht angenommenen bis zu 100 Bewegungen pro Stunde basieren gemäss Communiqué nicht auf erhobenen Daten, sondern auf hypothetischen Annahmen. Darüber hinaus bleiben Fragen zur Nutzung von Fremdflächen respektive zu notwendigen Erwerbskosten unbeantwortet. Eine verlässliche Klärung der finanziellen Rahmenbedingungen ist aus Sicht der Mitte zwingend erforderlich.

    Die Parteileitung betont: «In einer Zeit knapper Ressourcen müssen wir öffentliche Investitionen gezielt und zukunftsgerichtet einsetzen. Ein nicht abgestimmtes, kostenintensives Provisorium ist kein verantwortungsvoller Umgang mit den Finanzen der Stadt.»

    Wie die Mitte ausführt, schafft die geplante Route nach heutigem Stand auch keine klar erkennbaren Synergien mit künftigen Erschliessungsprojekten. Sogar das Gegenteil sei der Fall: Es bestehe das Risiko von Rückbauten oder kostspieligen Anpassungen.

    Da mit der Tschudistrasse, der Ruhbergstrasse und der Teufener Strasse bereits heute alternative funktionale und sichere Verbindungen für den Langsamverkehr existieren, empfiehlt die Partei, auf die Umsetzung des Projekts in der aktuellen Form zu verzichten. Mit dem Ruckhaldeweg existiert zudem bereits heute eine direkte Fusswegverbindung im Gebiet.

    Vor einer Realisierung sind gemäss Medienmitteilung eine solide Kostentransparenz, eine fundierte Bedarfsanalyse sowie eine enge Koordination mit der geplanten Überbauung der Ruckhalde unabdingbar. Ein definitiver Veloweg im Rahmen der späteren Erschliessung erscheint der Mitte sinnvoller und nachhaltiger. (pd/arc)

    Wo sind diese „alternative funktionale und sichere Verbindungen für den Langsamverkehr ,Da mit der Tschudistrasse, der Ruhbergstrasse und der Teufener Strasse bereits heute alternative funktionale und sichere Verbindungen für den Langsamverkehr existieren, empfiehlt die Partei, auf die Umsetzung des Projekts in der aktuellen Form zu verzichten. Mit dem Ruckhaldeweg existiert zudem bereits heute eine direkte Fusswegverbindung im Gebiet.
    Qualle Tagblatt, mein bescheidener aber nicht höflicher Kommentar, f euch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert