Sanierung Stadtautobahn – Wer bezahlt?

Der Kanton St.Gallen hat heute in einer Medienmitteilung über Massnahmen informiert, die die Stadt vor dem Verkehrskollabs schützen soll. Darunter befinden sich einige spannende Punkte:

  • eine Dosierung der Autobahneinfahrt in Winkeln (Richtung St.Gallen)
  • dynamische Umleitungssignalisationen auf dem Stadtgebiet

Wer eine oder mehrere Situation sieht, bei der die beiden Punkte zur Anwendung kommen. Ihr dürft mir die gerne zukommen lassen. Insbesondere die dynamischen Umleitungssignalisationen interessieren mich. Bislang werden nämlich Sperrungen von AUtobahneinfahrten einfach überklebt

Auch der ÖV bekommt Schützenhilfe:

  • Auf mehreren Stadt- und Regionalbuslinien werden zusätzliche Busse eingesetzt
  • Einrichtung von Fahrbahnhaltestellen
  • wurde eine Arbeitsgruppe Verkehr gebildet

Insbesondere die Fahrbahnhaltestellen verwundern. Sind sie doch eines der Hauptärgernisse bei den Verkehrslobbyisten im Kanton.

Ich bin nach wie vor gespannt, was die Massnahmen, Fredi Vogl und die Arbeitsgruppe wirklich bewirken können. Ich tippe nach wie vor den täglichen Verkehrskollabs. Die Blechkutschendompteure, die unbedingt in die Stadt wollen (nein, nicht die die müssen!) sollen ruhig dafür büssen.

PS: Schöner illustrieren als das es Corinne Bromundt im Tagblatt tut, kann man es nicht

Quelle: St.Galler Bär 2021

2 Kommentare

  • Ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine Dosierung in Winkeln Richtung St. Gallen Sinn machen kann, da der Verkehr auf dem Abschnitt Winkeln-Kreuzbleiche zweispurig geführt wird. Auch eine Staubildung wird hier keine allzu grossen Behinderungen darstellen, es sind lediglich zwei Buslinien betroffen und der Verkehr staut sich in einem nicht gerade dicht besiedeltem Gebiet.
    Eine komplette Sperrung von Autobahneinfahrten halte ich für unrealistisch, die Autofahrer werden dann einfach ausweichen und auch das städtische Verkehrsnetz belasten. Oder erachtest du dies für sinnvoll?
    Ich bin ebenfalls gespannt auf die dynamische Umleitungssignalisation, wie dies im Detail aussehen wird.
    Ist bekannt, auf welchen Linien überall zusätzliche Busse eingesetzt werden? Und wo bestehende Haltestellen umgerüstet werden sollen auf Fahrbahnhaltestellen?

    • Die Haltestellen stehen in der Medienmitteilung:
      Fürstenlandstrasse, Haltestelle Kirche Bruggen (stadtauswärts)

      • Langgasse, Haltestelle Heimatstrasse (stadteinwärts)

      • Feldlistrasse, Haltestelle Stahl (stadteinwärts)

      • Langgasse, Haltestelle Sonnrainweg (stadteinwärts)

      Bei den Buslinien muss ich passen. Es scheint aber in erster Linie um die Achse Wittenbach/Abtwil zu gehen.

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