Smartcitybewohner

Ich darf in den nächsten Wochen an diversen Anlässen meinen Input zur smarten urbanen Stadt liefern.

Gerne zeige ich auch auf, wie mein grundlegender Ansatz dazu aussieht. Es geht mir bei einer Smart City nicht um die Digitalisierung der Digitalisierung Willen, sondern um echte Probleme, die wir gerne lösen würden. Wenn die Digitalisierung dabei helfen kann, dann sind wir auch Smart.

Dabei ist mir folgendes wichtig:

Sucht nicht Probleme zu Lösungen, sondern identifiziert zuerst die Probleme und dann sucht nach Lösungen. Ob die Digital oder Analog sind, ist für eine urbane Gesellschaft letztlich egal.
Sensoren, Smartmeter usw. sind Werkzeuge und nicht die Lösung! Dazu ein kleines Beispiel:

In St.Gallen haben wir dutzende von Unterflurcontainern. Es kommt vor, dass diese voll sind, bevor die offizielle Leerung startet. Das Problem (der volle Container) ist also vorab einmal identifiziert.
Die Lösung, so banal sie jetzt klingen mag, ist es, den Unterflurcontainer zu leeren. Ich denke, das leuchtet jedem ein.

Damit jetzt aber die Verantwortlichen wissen, dass es da einen Container gibt, der voll ist, dazu setzen wir bereits ein Werkzeug ein. Einen Füllstandssensor, der eine Meldung absetzt. Es ist unschwer erkennbar, dass der Container deswegen noch lange nicht geleert ist. Folglich, der Sensor hilft uns, einen Status zu erkennen, er ist aber nicht die Lösung.
Wir haben ein Problem, eine analoge Lösung und ein digitales Werkzeug, dass uns Bescheid gibt, das Problem zu lösen ist. Das nenne ich Smart 😉

So verhält es sich grundsätzlich bei allen Problemen. Wir sollten immer zuerst das Problem identifizieren, und erst dann Lösungen suchen. Und ganz wichtig, die Gagets und Sensoren sind nie die Lösung, sie sind ein Werkzeug, ein Hilfsmittel zur Problemlösung

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