Smarte Kehrichtabfuhr

In der #Smarthalle St.Gallen wird viel über die smarte oder auch clevere Stadt gesprochen. Hier noch eine Idee, die sich vielleicht in einem Pilot umsetzen liesse. Passt die Idee doch auch bestens zur Energie- und Mobilitäts-Strategie der Stadt.

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Kehrrichtabfuhr optimieren:

David Jenni, Master-Absolvent des Departements Informatik, brachte einer KI bei, Müllsäcke zu zählen. Die so gewonnenen Daten helfen einem Team der Uni Fribourg, die Route der Müllabfuhr zu optimieren. Das heisst: geringerer Treibstoffverbrauch und damit weniger Abgase und weniger Kosten. Die ganze Geschichte gibt’s auf: Big Data für die Tonne – Hochschule Luzern

2 Kommentare

  1. Tönt gut, auf den ersten Blick.
    Auf den zweiten erkennen wir, was heute schon abgeht: die Entsorgung, die mal für alle gleichwertig war (am Punkt des Betretens des Wohnsitzes wird aufgeladen) wird an die Entsorgenden zurückgegeben: Sie sollen ihren (sehr, sehr) teuren Sack noch etwas weiter tragen. Zu einem Sammelpunkt, wo ganz viel Abfall vor sich hin dampft, bis ein Algorythmus sagt, „jetzt ist genug beisammen, wir holens nun“…
    Beobachtung: um einen Molok zu leeren, brauchen die drei Mann eindeutig mehr Zeit, als wenn sie es dezentral aufladen. Und alle paar mal müssen sie die Sachen aufs Trottoir leeren, um sündige Tatsachen festzuhalten. Und dann von hand…..

    1. Etwas mehr Fantasie Hansueli
      Die Arbeit der HSLU soll inspirieren. Niemand sagt, dass die Idee 1:1 für St.Gallen umsetzbar ist/sein muss.
      Nimm es als Inspiration und entwickle daraus einen für St.Gallen tauglichen Ansatz.
      Wenn die Fahrten mit der Müllabfuhr reduziert werden können, die Routen optimaler geplant und allenfalls mit effizenteren Fahrzeuge (Grösse, Antrieb usw.) durchgeführt werden können, dann gewinnen letztlich alle.

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