Unnötiger Saitenhieb

Schade, dass man etwas Begrüssenswert es ohne Not zu politisieren versucht. Es geht um das Rümp. Demnächst kann es endlich wieder eröffnen. Ein Raum für für Kultur, ein Anti-Kommerzraum, einfach ein anderer Raum.

Blöd, dass dem Rümp jetzt das Areal Bach vor die Nase gesetzt wurde. Ist das wirklich blöd? Und ist es sinnvoll, dem Ganzen noch ein politischen Touch zu verpassen?, wie es Saiten tut?

Nein! Es kann uns doch nichts besseres passieren, als Kommerz und Anti-Kommerz zusammenzubringen. Die Einen trinken Farmerbier, die anderen Aperol Spritz und dazwischen wird urban gegärtnert.

Unsere Gesellschaft entzweit sich. Jede Strömung oder Gesinnung schaut für sich alleine, distanziert sich, sucht sich ihre Bubble. Dann entsteht ein Areal, das plötzlich alles wieder zusammenwachsen lassen könnte und man versucht es krampfhaft wieder zu teilen. Nur weil die Präsidentin des Vereins Grünliberal ist? Weil mit Gustav Gleis jemand Geld verdienen möchte? Weil das Rümp keinen Konsumstionszwang kennt?

Ich bin enttäuscht, enttäuscht vom Magazin Saiten

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