Velobahn – Geschoben

Alle kennen die Forderung, die Stadt soll eine durchgängie Velobahn erhalten. Das ist nichts Neues.

Auch wenn der Ursprung noch viel weiter zurückliegt, gab es 2015 gab es dazu eine Machbarkeitsstudie. Seither rückte das Thema immer wieder in den Fokus.

Nehmen wir aber 2 Erwähnungen, die sich direkt vergleichen lassen. es sind das das 3. Agglomerationsprogramm (Agglomerationsprogramm St.Gallen – Bodensee 3. Generation, Umsetzungshorizont 2019 – 2022 Massnahmenbericht) und das sehr neue 4. Agglomerationsprogramm (Agglomerationsprogramm St.Gallen – Bodensee 4.Generation, Umsetzungshorizont 2024 – 2027 Massnahmenbericht – Vernehmlassungsversion Mai 2020)

Zum direkten Vergleich habe ich die relevanten Seiten für euch extrahiert

Es gibt da ein paar Auffälligkeiten:

Während im 3. Programm noch von 8.5 Millionen die Rede war, sind es im 4. Programm nun 30 Millionen. Dies obwohl bei den Grundlagen die selbe Machbarkeitsstudie von 2015 erwähnt wird.

Der abgeschätzte Baubeginn hat sich von 2019 (3. Aggloprogramm) auf 2024 (4. Aggloprogramm) verschoben.

Sowohl im 3. Aggloprogramm als auch im 4. Aggroprogramm ist das Projekt mit Priorität 1 und mit Reifegrad 1 (also eigentlich sofort umsetzbar) deklariert.

Wo hakts?

Es ist schon sehr (ver)störend, wenn man derart wichtige Projekte, die in regelmässigen Abständen auch vom Stadtrat als Schlüsselprojekte erwähnt werden, immer weiter nach hinten geschoben werden und zudem plötzlich auch mehr als das 3fache kosten sollen.

Das wird Maria Pappa erklären müssen. Selektive Verbesserungen, die sich auf einzelne Abschnitte beziehen, sind zwar lobenswert, stehen aber grösseren Projekten eher im Weg. Siehe dazu auch die Auslegeordnung von Markus Tofalo

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