Velostadt – Irgendwann vielleicht

Die Grünliberalen der Stadt St.Gallen haben Ende 2019 ein Postulat „Velostadt St.Gallen; Frage der Erheblicherklärung“ mit dem Titel eingereicht. Nun ist die Antwort des Stadtrates eingetroffen. Leider aus meiner Sicht absolut enttäuschend, wenn nicht sogar etwas peinlich.

Der Stadtrat erwähnt zwar (geplante) selektive Verbesserungen, vergisst dabei aber dass er einen klaren Auftrag hat. Der Auftrag, flächendeckend für Verbesserungen beim Veloverkehr zu sorgen findet sich gleich an mehreren Stellen.

Zum Einen gibt es das Reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung, das aus der Städteinitiative entstanden ist

Zum Anderen ist da das Mobilitätskonzept, dass von der Stadt verlangt, den Autoverkehr oder MIV genannt, zu plafonieren. Er darf also nicht mehr steigen. Gleichzeitig fordert das Mobilitätskonzept eine Verdoppelung der Wege für den Veloverkehr und eine Reduktion von 10% der Strassen für Autos und LKW!

Was der Stadtrat bislang erreicht hat und was noch in den Agglomerationsprogrammen geplant ist, ist ein Flickenteppich. Örtlich begrenzte Massnahmen sind zwar begrüssenswert, haben aber auch das Problem, dass sie sehr oft kontraproduktiv wirken. Markus Tofalo hat das an mehreren Beispielen mit einer Videofahrt demonstriert

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