Was hat das Tagblatt gegen das Open Air St.Gallen?

Heute bin ich per Zufall auf einen Facebookeintrag des St.Galler Tagblatts im Nachklang zum Open Air 2019 in St.Gallen gestossen. Das Tagblatt hat ein Foto mit Kommentar gepostet (ohne zugehörigen Artikel)

QUelle: Facebookseite des St.Galler Tagblatt

Ein nichtssagender Ausschnitt mit einer fragwürdigen Aussage, die suggeriert, dass es überall so ausgesehen hat. Dieser Beitrag hat dann auch Cyrill Stadler (Vizepräsident der Open Air St.Gallen AG) auf den Plan gerufen. Sein Kommentar spricht eine deutliche Sprache:

Liebes Tagblatt, langsam aber sicher geht ihr mir so richtig auf die Nerven mit Euren Beiträgen. Das obige Bild ist nun wirklich gesucht. Die Besucher am Festival haben das im Grossen und Ganzen recht gut gemeistert. Ihr habt es nicht einmal für nötig gehalten selbst an der Schlussbegehung für die Medien dabei zu sein und jetzt so ein provokatives Bild! Das ist billigster Journalismus und einfach nur peinlich! Hier die Fakten! Ich staune über Euch und die Selbstgefälligkeit welche ihr an den Tag legt!

Quelle: Facebook

Unterlegt hat Cyrill Stadler seinen Kommentar mit einem Bild, dass die Situation am Freitag, Sonntag und Dienstag zeigt:

Cyrill Stadler hat recht. Was das St.Galler Tagblatt hier macht ist billigste Provokation und hilft niemandem. Man könnte beinahe behaupten, das Tagblatt versuche das Open Air Festival absichtlich in den Dreck zu ziehen. Es ist nämlich nicht der einzige tendenziell unfreundliche Kommentar rund um das Festival 2019.

Ich frage mich schon, welcher Zweck da verfolgt wird. Das Festival gehört seit über 40 Jahren zur Stadt und ist auch ein Bilder und Story-Garant für das Tagblatt. Zumindest eine objektive und sachliche Berichterstattung kann man erwarten! Wenn sich aber die wichtigste Zeitung (weil die einzige) der Stadt nicht einmal mehr an der Schlussbegehung blicken lässt…..

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