Was ist GESAK

GESAK ist die Abkürzung für Gemeindesportanlagenkonzept und ist eines der Legislaturziele in der Direktion Bildung und Freizeit von Stadtrat Buschor. Die Frage kam auf, weil ich selber nicht genau wusste, was GESAK so genau ist und was es damit auf sich hat. Deshalb eine kurze Recherche. Vorneweg, völlig enttäuschend!

In den Legislaturzielen 2017 bis 2020 heisst das so:

Ein Gemeindesportanlagenkonzept ist erstellt, Massnahmen sowie eine Umsetzungsplanung sind daraus abgeleitet und ein kommunales Sportförderungskonzept ist entwickelt.

Und in der Vision 2030 des Stadtrates:

St.Gallen ist eine Stadt mit nationaler und internationaler Ausstrahlung für Kultur und Sport.

In St.Gallen stehen vielfältige Sportmöglichkeiten und Bewegungsangebote zur Verfügung.

Das heisst, Markus Buschor hat zusammen mit seinen Leuten noch rund 1 Jahr Zeit, das Konzept vorzustellen eine Umsetzungsplanung und ein Sportförderungskonzept zu erstellen.

Ich hätte eigentlich erwartet, dass man nach 3/4 der „Projektzeit“ mal etwas dazu hört. Leider finden sich auf der Webseite der Stadt keine Informationen dazu. Für Aussenstehende ist das ein schlechtes Zeichen. Wer sich gestern in den Besucherraum des Stadtparlamentes gesetzt oder den Liveticker verfolgt hat, der stiess in Zusammenhang mit der Parkgarage Kreuzbleiche mehrmals auf die Abkürzung GESAK. Nur wusste von den Interessierten vermutlich kaum jemand, was genau dahinter steckt:

Das GESAK ist das Mittel zum Zweck, sagt Peter Olibet. Es sei klar, dass diese Aussage nicht dort zu finden sein wird. Aber auf dieser Basis könne gearbeitet werden. In der Vorlage gebe es keine Aussagen dazu.

Es ist unnütz auf das GESAK zu warten, sagt Patrick Angehrn. Es wird nicht so ausführlich sein, dass man eine Aussage über die benötigten Parkplätze erwarten könne.

Die Fraktion begrüsst, dass die Kritiker sich zu einem Rückweisungsantrag entschieden haben, sagt Thomas Brunner. GESAK abzuwarten mache jedoch keinen Sinn.

Zitate aus dem Liveticker des Stadtparlaments vom 19.11.2019

Ich habe mich deshalb auf die Suche gemacht um mehr über GESAK zu erfahren.

Fehlanzeige, nix, nada – nicht einen Newsbeitrag zu GESAK seit dem Jahr 2017! Kein Proejktbeschrieb, kein Zwischenstand….Einzig ein Tagblattartikel vom Februar 2018 konnte ich ausfindig machen. Dort heisst es seitens Stadtrat Buschor, wir sind dran.

Wäre „Bildung und Freizeit“ unter Markus Buschor doch auch nur so kommunikativ und transparent wie andere Direktionen.

Kleines Update:

Die Stadt hat mir in der Zwischenzeit via Twitter geantwortet und ein ganz kleines bisschen Licht in die Geschichte gebracht.

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