Wer guckt in die Röhre?

Die Renovations- und Neubaupläne bei der Villa Wisenthal bringen auch die Kreuzung Kreuzbleiche wieder ins Gespräch. Wenn auch erst bescheiden. Ich gehe aber davon aus, dass hier weitere Diskussionen folgen werden. Der erste Schritt dazu wurde bereits am 19.1.2019 in einem Nebensatz im Magazin Saiten erwähnt:


Dafür muss der bestehende Lokremisenweg verlegt werden, und die Pläne sehen auch schon den Velotunnel vor, der vielleicht dereinst unter der grossen Strassenkreuzung durchführen wird. 

Quelle: Magazin Saiten

Heute schreibt auch das St.Galler Tagblatt im Stadt-Ticker über einen möglichen Velotunnel

Da stellt sich mir die Frage, ob es allenfalls Sinn machen würde, die gesamte Situation am Knoten Kreuzbleiche neu zu betrachten. Nicht zuletzt, weil auch die Teilspange Liebegg ein Stückweit tangiert ist.
Ich bin nämlich nicht der Meinung, dass Fussgänger und Velos unter den Boden sollen, sondern wenn schon, dann die Autos. Sie verfügen über eingebauten Luftfilter und verursachen mehr Lärm. Zudem ist es in einem Tunnel möglich, die Schadstoffe zu filtern und „gereinigt“ wieder an die Oberfläche abzugeben.
Und dass Fussgänger sich lieber an der Oberfläche bewegen ist auch kein Geheimnis. Sonst würden wir nicht in der ganzen Stadt zusätzlich zu Unterführungen noch Fussgängerstreifen mit Lichtsignalanlagen hinstellen. Siehe dazu die Rorschacherstrasse von St.Fiden bis zum Marktplatz. Die Unterführungen St.Fiden, Kantonsspital und Stadttheater haben heute allesamt oberirdische Fussgängerstreifen

Eine Idee, wie das aussehen könnte, hatte Markus Tofalo schon 2016 visualisiert:

Quelle: Markus Tofalo, Selica Media

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