Ein bitteres Läckerli

Die Universität St.Gallen kündigt Konsequenzen aus dem Spesenskandal an.
Liest man den Artikel dazu im Tagblatt, dann stellt man sehr schnell fest, die HSG macht eigentlich gar nichts!

  • Der „Hauptprotagonist“ Peter Sester hat seinen Rücktritt eingereicht. Nein, nicht per sofort sondern in 12 Monaten!
  • Die HSG legt den Bericht offen. Nein, tut sie nicht! Man muss ihn per Mail anfordern und bekommt dann aufgrund eines laufenden Strafverfahrens eine abgespeckte Version
  • Bleibt ein schriftlicher Verweis , was ja auch keine wirkliche Konsequenz ist

Alles in allem ein Trostpflaster, eine symbolische Aktion ohne jegliche Konsequenz. Es wird weiter gemauschelt. Eigentlich passiert gar nichts! Bleiben zuletzt noch die eingeleiteten Strafverfahren.

Transparenz zeigen und Konsequenzen ziehen geht anders liebe HSG! Goodwill holt ihr so nicht zurück. Die kritischen Stimmen werden nicht verstummen.

Universität-St.Gallen_Medienmitteilung_Disziplinarverfahren_3.5.2019

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