Kinderfest – Nicht mit uns

Das Gewerbe ist also nicht bereit, das von der Stadt abgesagte Kinderfest in irgendeiner Form doch nach stattfinden zu lassen. So zumindest steht es heute Im St.Galler Tagblatt.

Das wundert mich nicht und ich schreibe es zum gefühlt tausendsten Mal. Mit unserem Gewerbe in der Innenstadt kann und darf die Stadt nicht rechen. Sie glauben, sie liegen im Schlaraffenland und die Stadt steht in der Pflicht, ihnen das Fressen zuzuwerfen.

So nicht liebes Gewerbe!

Ihr habt ein Citymanager gefordert – die Stadt hat geliefert

Ihr habt längere Öffnungszeiten gefordert – die Stadt hat geliefert

Ihr habt eine Aufwertung der Innenstadt gefordert – die Stadt hat hier und hier geliefert

Ihr wolltet tiefere Gebühren mit klareren Regeln – die Stadt hat geliefert

Ihr wolltet Ausnahmebewilligungen für Gastrobetriebe – Die Stadt hat geliefert

Ihr wolltet leere Läden beleben – Die Stadt hat geliefert

Ihr wolltet eine Vernetzung unter den Läden – Die Stadt hat euch unterstützt

Smart Mobility – Die Stadt hat euch unterstützt

Und wenn jetzt jemand wieder mit Parkplätzen kommt, dem haue ich auch gerne einmal mehr Zahlen und Fakten um die Ohren. Wenn eure Läden derart unattraktiv sind, dass die Autofahrer nicht bereit sind, 200m vom Parkplatz zu eurem Geschäft zu gehen, dann liegt es auch an euch und nicht an den Parkplätzen.

Es ist eine Tatsache. Das Gewerbe in der Innenstadt (insbesondere die Alteingesessenen) wollen sich keinen Millimeter bewegen. Sorry, aber es braucht Klartext und wenn das sonst niemand macht, dann bin halt ich es.

Und wenn das Gewerbe nicht bereit ist, die Stadt beim Kinderfest so zu unterstützen, dass sie die Sparmassnahme zurückzieht, dann sind sie letztendlich nur eines, selber schuld!

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