Marktplatz des Teufels

Noch wissen wir nicht, welche Steine am Marktplatz versetzt werden und trotzdem malen einige schon den Teufel an die Wand. Haltet jetzt den Ball vorerst einmal flach.
Der Stadtrat hat nach 2 abgelehnten Vorlagen genau das richtige gemacht. Er hat alle involvierten Parteien (sofern sie dann auch wollten) an einen Tisch gebracht. Er hat mit die Marktleute an den Tisch geholt, er hat mit den Taxi-Unternehmen, den Liegenschaftsbesitzern und den Detailhandels-Verbänden gesprochen und ihre Ideen aufgenommen.
Durch die Verzögerung ist aber auch die Parkplatzsituation geklärt und das Union-Gebäude als möglicher Bibliothekenstandort dazugekommen.
Es macht also keinerlei Sinn, jetzt schon mit dem Schwert zu drohen und auch der 3. Vorlage Steine in den Weg legen zu wollen.
Malt also bitte nicht den Teufel an die Wand und wartet geduldig ab, was die beuaftragten Planer uns da vorlegen. Noch haben Ideen wie eine Verschiebung des Acrevis-Gebäude oder ein Abbruch der Calatrava-Halle Platz. Brainstorming nennt man das. Solange kein Stein bewegt wird ist das absolut legitim, meiner Meinung nach sogar erwünscht.

Alle haben/hatten in diesem partizipativen Verfahren die Chance sich zu äussern. Jetzt ist der Punkt da, an dem wir langsam anfangen müssen, uns über die zu bewegenden Steine Gedanken zu machen. Ernsthafte Gedanken!
Und wenn ein Bushäuschen (mir ist scheissegal, wer es entworfen hat) einer besseren Lösung im Weg steht, dann kann das, nein, dann muss das sogar weg

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