St.Parkplatz feiert Geburtstag

1 Jahr ist es her, dass der Marktplatz von den Parkplätzen befreit wurde. Das St.Galler Tagblatt nimmt den Geburtstag zum Anlass, die alte Geschichten hervorzuholen und das jahrelange Gejammere von Gastro und Gewerbe aufzufrischen.

Liebes Tagblatt – Der Marktplatz wurde nicht freiwillig geräumt. Er musste geräumt werden!
Das war ein politischer Auftrag, der nach jahrelangen Diskussionen endlich umgesetzt wurde.

Daran ändert weder das Gejammere, noch die mittlerweile völlig ausgelutschte Diskussion um Lädelisterben etwas. Lasst doch die alte Geschichte einfach ruhen, damit sich das Gewerbe endlich von selbst bewegt. Eigentlich fehlt nur noch die Forderung, die Parkplätze aufgrund der aktuellen Situation wieder einzurichten, damit Gastro und Gewerbe etwas mehr Anschub bekommen. Wetten, dass diese Forderung noch kommt?

Ein Kommentar

  1. Die Räumung des Marktplatzes von Autos (Parkfeldern) war politisch bestimmt worden. Ja. Aber es war urspränglich gekoppelt an den Bau einer unterirdischen Parkiermöglichkeit. Da diese Parkiermöglichkeit nicht umgesetzt werden konnte, hätten – da ein direkter Kausalzusammenhang bestanden hatte – auch die Parkfelder nicht aufgehoben werden müssen.
    Müssen.
    Aber der Stadtrat hat es trotzdem gemacht, gefeiert durch die Auto-Hasser, zum Nachteil all derer, die 12h am Tag krampfen für etwas Steuergeld, damit andere es mit vollen Händen ausgeben können.

    Das traurige am diesem Kapitel?
    Noch nie hat nur eine Person (mit Ausnahme von Eurem Bier-Nachmittag, an dem ich nicht teilnehmen konnte wegen eines Termins.. damn!), geschweige denn eine linke Partei oder Auto-Hausser-Fraktionen sich die Mühe gemacht, den neu von Autos befreiten Platz zu bespielen.

    Hauptsache man kann’s den Auto-Hassern zeigen. Ideologische Verblendung. Deshalb meine Bitte: belebt doch selbst einmal den Platz! Ihr wolltet ihn leer haben. Macht etwas damit. Jetzt ist er tot und leblos. Ein peinliches Abbild für unseren Marktplatz – definitiv.

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