Nichts ist unmöglich – Kanton St.Gallen

Manchmal macht der Kanton St.Gallen in kürzester Zeit DInge möglich, die „…mit Bestimmtheit nicht ….erfolgen können. So zum Beispiel bei der Kantonalen Notrufzentrale.

Heute publiziert der Kanton eine Meldung, dass die Kantonale Notrufzentrale nun doch umfassend erneuert wird. Dies unter anderem auch deshalb, weil das neue Sicherheitszentrum im Westen der Stadt nicht vor 2033 in Betrieb genommen werden kann.

Das macht etwas stutzig. Im September beantwortete der Kantonsrat eine Interpellation (51.19.13 Kantonale Notrufzentrale – bald kein Anschluss mehr unter dieser Nummer?) noch mit den folgenden Worten:

Quelle: Ratsinformationssystem Kanton St.Gallen

Frei nach dem Motto: „Nichts ist unmöglich – Kanton St.Gallen“

Ich frage mich, was den Meinungsumschwung ausgelöst hat. Ist es nun doch möglich, die Zahl der Arbeitsplätze im Calatrava-Bau unterzubringen? Was ist mit der mangelhaften Entlüftung der Infrastruktur und der baulichen Sicherheit?

Update/Korrektur:

Ich korrigere mich. Anscheinend habe ich die Meldung falsch interpretiert. Der Calatrava-Bau soll geräumt werden und die Notrufzentrale an einem neuen Ort untergebracht werden.

Bleiben diese Fragen offen:

4 Kommentare

  1. Sie haben nicht vor das ganze im Calatrava Bau zu machen. Zitat aus der Verlinkten Meldung:
    „Aus technischen und räumlichen Gründen ist dies im bestehenden Bau im Klosterhof nicht möglich.“ Sie werden sich ein Provisorium für die rund 10 Jahre suchen und da das neue System aufziehen und ab 2033 das ganze dann an den neuen Standort (neues Sicherheits- und Verwaltungszentrum (SVZ) auf dem heutigen Armstrong-Areal in Winkeln) verschieben.

    1. 2033 sind 13 Jahre 😉
      Das waren deutliche Worte vor 4 Monaten:
      „Dabei steht fest, dass diese Ablösung mit Bestimmtheit
      nicht am heutigen Standort der KNZ erfolgen kann, dies aus betrieblichen Gründen (Zahl der Arbeitsplätze) wie auch aus technischen Gründen (Entlüftung der Infrastruktur, bauliche Sicherheit).“

      und

      „Daher wird die neue Notruf- und Einsatzleitzentrale in einem Übergangsgebäude unterzubringen sein. Dieses muss noch gefunden und für die entsprechende Zeitdauer betriebs- und
      sicherheitstechnisch ausgelegt werden.“

      Man darf gespannt sein, wie viel Geld man nun in die bauliche Sanierung des Calatrava-Gebäude investieren muss, damit es nochmals 13 Jahre durchhält. Es ist ja auch schon 21 Jahre alt….

      1. Sie wollen eben nicht das Calatrava-Gebäude sanieren, darum hab ich die Medienmitteilung von Heute zitiert im ersten Kommentar…
        Sie wollen wie vor 4 Monaten angekündet, ein Provisorium für die Notrufzentrale erstellen. Und auch die 10 Jahre waren richtig, da das alte System am jetztigen Standort bis 2023 weiterbetrieben wird und dann durch ein Provisorium ersetz wird…

        Im Prinzip steht in der Medienmitteilung von Heute exakt das, was sie damals auf die Interpellation geantwortet haben…

        1. Ich habe es definitv anders interpretiert.
          Solltest du recht haben, dann fragt sich, was mit dem Calatrava-Bau passiert. Der würde dann ja leer stehen

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