Ruhige Zeiten

Es ist und bleibt bis auf Weiteres etwas ruhig hier. Der Grund ist ein gesundhetliches Provem, das mich etwas überraschebd getroffen hat.

Auch wenn aktuelle, spannende Themen auf dem Tisch liegen (Metropol, Parkgarage Union) fehlt mir im Momment die Energie, etwas darüber zu schreiben.

Ich erhole mich allerdings sehr gut, so dass ich in naher Zukunft die Bloggerei wieder aufnehmen werde, bis dann…

PS: wenn jemand gerne etwas schreiben möchte, das auf diese Seite passt, nur zu, sende doch ein Mail an mich marcel.baur at hotmail.com

Revolution!9000 – Mitmachen

 

Mitmachen & Teil der Revolution werden.

Wie ist die Revolution organisiert?
Diese Revolution ist keine Organisation, sie ist eine Idee. Sie ehrt die Demokratie und lehnt jede Gewalt ab. Wer sich mit der Idee identifiziert, kann ohne jemanden zu fragen im Namen der Revolution auftreten und die Idee verbreiten.

Wie kann man Mitglied bei der Revolution 9000 werden?
Wenn du dich mit der Idee identifizierst, kannst du ohne jemanden zu fragen im Namen der Revolution auftreten, die Idee verbreiten und dich somit zum Mitglied der Revolution machen. Du schuldest nur dir und der Idee Rechenschaft, sonst niemandem. Du brauchst Haltung, Mut und Vision.

Was ist „Open Content“?

Diese Frage stelle ich mir seit einigen Tagen. Grund ist eine Motion im Nationalrat, die von der Komission für Verkehr und Fernmeldewesen eingereicht wurde (Geschäft Nr. 17.3009)

Kurz, es geht darin u.a  um von der SRG produzierte und ausgestrahlte Inhalte, die den privaten Sendern zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Komission nennt dieses Teilen dann auch „Open Content“.

Nicht das ich etwas dagegen hätte, im Gegenteil. Ich erachte die Stossrichtung als richtig. Erst recht, seit aus den Gebühren eine Art Steuer wurde, auch wenn dem rechtlich gesehen nicht so ist.

Was ich aber nicht verstehe, ist weshalb die Schweiz einen neuen Begriff für das Teilen von medialen Inhalten erfinden muss. Die Veröffentlichung von Creative Commons  (schöpferisches Gemeingut) ist in der digitalen Welt bereits geregelt und auch breit abgestützt. Ich will hier keine Abhandlung zu den Creative Commons Lizenzen schreiben. Das können andere bedeutend besser.

Was ich aber kann, ist es die Komission darauf aufmerksam zu machen.
Wie wäre es denn, wenn die SRG via Politik verpflichtet würde, eigene Inhalte unter einer solchen Lizenz zu veröffentlichen? Natürlich nur, wenn es ihr durch die Urheberrechte gestattet ist.

Das würde den Streit um diese Motion wohl ziemlich rasch schlichten. Beiträge unter einer Creative Commons Lizenz (Beispiel: CC-BY) würde es den privaten Sendern erlauben, Inhalte der SRG weiter zu verwenden mit der einzigen Bedingung, dass die SRG namentlich genannt werden muss.
Bei Inhalten, wie zum Beispiel „der Bestatter“ (angenommen, die Rechte liegen bei der SRG, was ich nicht weiss) wäre auch ein CC-BY-NC-ND denkbar. Also für alle zugänglich, die kommerzielle Nutzung wäre jedoch genau so wie die Veränderung nicht gestattet. Den privaten Haushalten wäre es jedoch möglich, sich die Episoden auf den Rechner zu laden und 100te Male anzuschauen 😉

Mir ist bei dieser Sache wichtig, dass die Inhalte frei zur Verfügung stehen und zwar denjenigen, die es letztendlich auch bezahlt haben. Was ich entschieden ablehne, ist dass sich private Sender bei der SRG bedienen dürfen und damit wiederum uneingeschränkt Geld verdienen können.

Beim nächsten Mal würde es der Komission gut anstehen, sich mit Leuten in Verbindung zu setzen, die davon wirklich etwas verstehen und die ihre Idee im Grundsatz sicher unterstützen werden. Mögliche Ansprechpartner in der Schweiz sind die Digitale Gesellschaft oder eben das Creative Commons Team Switzerland

Aber eben, die Schweiz möchte scheinbar ihre eigenen Wege gehen und vermutlich ein neues monströses Regelwerk schaffen, bei dem von vornherein klar ist, wer die Nutzniesser sind und wer die Verlierer. Insofern kann ich die aufmupfenden SP-Parlamentarier durchaus verstehen.

Hier ein Überblick über die CC-Lizenzen (Quelle: http://www.creativecommons.ch)

Weitere Infos und einen Hintergrundartikel gibts bei der Tageswoche

Schöne Überraschung

Ich habe vor einigen Wochen test halber einen „Spenden“ Button auf meiner Startseite platziert.
Nicht weil ich mit meinem Blogg Geld verdienen möchte, sondern einfach um zu sehen, ob es Besucher gibt, die bereit wären etwas für meine „Arbeit“ zu spenden. Erwartungen hatte ich keine.

Heute landete ein Mail in meinem Posteingang. Ich dachte ja erst an ein Phisingmail mit dem Logo von PayPal. Als ich allerdings den Inhalt gesehen habe und mich auf meinem Konto eingeloggt habe, bin ich fast vom Stuhl gefallen. Tatsächlich, eine gut bekannte Person hat mir eine grosszügige Spende eingezahlt. Nur wenige Minuten später, nachdem ich meine Freude auf Twitter zum Ausdruck gebracht habe, klingelte der Posteingang schon wieder und eine zweite Spende wurde überwiesen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei den beiden Spendern und nehme das als Verpflichtung, auch in Zukunft meine Gedanken zur Stadt St. Gallen auf #kurzverbloggt zu veröffentlichen. Auch andere Themen haben ihren Platz, allerdings habe ich mir vorgenommen damit etwas sparsamer umzugehen als auch schon.

Das Geld werde ich für mein Hosting und die Domains benutzen. Es wird also „zweckgebunden“ verwendet.
Zudem habe ich beschlossen, die Spenden jeweils auszuweisen, anonym versteht sich.

NoBillag Eintopf – Wer will noch was reinschmeissen?

Die Nobillag Diskussion ist neu lanciert und nervt schon wieder…
Zeit, mal ein paar Fakten zu präsentieren, damit man weiss, um was es sich bei SRG, Billag, BAKOM, RTVG usw. eigentlich handelt und wie sie in Zusammenhang stehen.

Fakt 1:

Rechtlich gesehen handelt es sich bei der SRG um einen Verein. Ihre Organisation ist in den zugehörigen Statuten geregelt. Die SRG ist nicht gewinnorientiert und untersteht dem Vereins- und Obligationenrecht

Fakt 2:

Die Bundesverfassung gewährleistet die Unabhängigkeit von Radio und Fernsehen sowie die Autonomie in der Programmgestaltung (Bundesverfassung Art. 93)

Fakt 3:

Die SRG ist unabhängig, muss aber die aus den gesetzlichen Regelungen hervorgehenden Bestimmungen erfüllen. Die gesetzlichen Regelungen sind in der Bundesverfassung, dem RTVG, RTVV und der Konzession geregelt. Der Inhalt dieser Regelungen wird durch den Gesetzgeber bestimmt. Volksabstimmungen, Initiativen und Vorgaben aus dem Parlament ermöglichen es, Einfluss darauf zu nehmen.

Fakt 4:

Die SRG kann nicht einfach machen was sie will. Liegt ein Angebot ausserhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen, muss sie dies dem BAKOM vorab melden. Zudem existiert eine unabhängige Beschwerdeinstanz, die ebenfalls in der Bundesverfassung verankert ist. Sie ist folglich weder Staatsfernsehen noch „zwangsgebührenfinanziert“ und treibt auch die Gebühren nicht selber ein, sondern erhält die Finanzen vom Bund, der sie wiederum via Billag bei den Konsumenten einfordert.

Fakt 5:

Die Billag ist eine 100% Tochterfirma der Swisscom. Sie übernimmt das Inkasso für Radio und TV Gebühren im Auftrag der Eidgenossenschaft. Sie hat keinerlei Einfluss auf die SRG sondern ist lediglich Dienstleister. Das Mandat für das Inkasso der Gebühren wird nicht von der SRG, sondern vom BAKOM jeweils öffentlich ausgeschrieben.

Es gibt eine ganze Reihe von Spielern in diesem Game. Es ist aber so, dass weder die Billag noch die SRG in irgendeiner Form verbandelt sind.

Man darf gerne über Programminhalt, Art, Höhe, Inkasso oder grundsätzlich über Gebühren diskutieren. Dies erfolgte auch zuletzt durch die Volksabstimmung über das RTVG und demnächst über die Initiative „Ja zu Abschaffung der Billag-Gebühren“.

Man sollte aber eines nicht tun, alles zu vermischen, nur weil man nicht bereit ist, die Gebühren zu zahlen, die Inhalte von SRF/SRG Scheisse findet oder irgendwelchen Politikern an den Lippen hängt.

 

Grund für diesen Blogpost ist eine Medienmitteilung der SVP Schweiz und die zugehörige Diskussion auf Facebook, die ich mit Herrn Gregor Rutz führe.
Es geht dabei um eine App, die die SRG in einem Pilotbetrieb aufschalten will und die nach der Auffassung der SVP nicht zum Leistungsauftrag der SRG gehört.

Neustart #kurzverbloggt

Das Jahr 2017 startet mit einer neuen URL und einem neuen Blog.
Inhaltlich wird sich gegenüber meinem alten Blog unter https://blog.marcel-baur.ch wenig bis gar nichts ändern. Die Inhalte auf der alten Webseite bleiben selbstverständlich online.
Der Grund ist, dass sich mein #kurzverbloggt eigentlich recht gut etabliert und eine eigene Domain verdient hat. Zudem möchte ich meine persönliche Domain in Zukunft für andere Ideen nutzen.

Einen guten Start ins neue Jahr und weiterhin viel Spass mit meinen Texten

Marcel

Denn sie wissen nicht was Sache ist

Tiefgaragen sind vermutlich in vielen Städten ein Thema. In St. Gallen ist es nicht anders. Befinden sich doch aktuell 2 grössere Vorhaben auf der Zielgeraden. Zeit auch mal nachzufragen und sich einen Gesamteindruck zur Parkplatzsituation in der Innenstadt zu schaffen.

Konkret geht es um die beiden Bauprojekte UG25 und Union+

Beim UG25 handelt es sich um ein privates Projekt der Firma Senn Immobilien, beim Union+ um eine Tiefgarage der Cityparking AG, eine Firma, an der die Stadt mit 40% beteiligt ist.

Beide Projekte haben im Anschluss an die verlorenen Marktplatzabstimmung einen besonderen Stellenwert erhalten. Teil der Marktplatzabstimmung war auch die Aufhebung einiger Parkplätze in der Innenstadt. Es ist nachvollziehbar, dass es Kreise gibt, die der Aufhebung nach verlorener Abstimmung nur zustimmen, wenn die Zahl der Parkplätze kompensiert wird.

Es liegt also durchaus im Interesse der Stimmbürger, zu erfahren, ob beide Bauvorhaben gerechtfertigt, zukunftsorientiert und zweckmässig sind.

Ich versuche hier nicht, die Zahlen der aufzuhebenden und neu geplanten Parkplätze aufzulisten. Das haben andere schon im Griff 😉

Viel mehr interessiert es mich, wie heute die Auslastung der bereits vorhandenen Parkplätze ausschaut. Der lästige Herr Baur macht sich also auf die Suche nach Zahlen:

Erster Anlauf:

Die Parkleitsystem St. Gallen AG – Eine steuerbefreite AG, an der die Stadt 18% Aktien besitzt und mit Nino Cozzio einen Stadtrat im Verwaltungsrat hat.

Meine Mailanfrage vom 13. Mai 2015 wurde folgendermassen beantwortet:

„Sehr geehrter Herr Baur
Ihre Anfrage, bezüglich der Auslastungszahlen der am PLS angeschlossen Parkhäuser, haben wir erhalten. Leider können wir Ihnen dazu, als Betreiber des PLS, keine Angaben geben.Gerne hoffen wir auf Ihr Verständnis.“

Ich deute die Antwort so, dass die PLS-AG zwar über Zahlen verfügt, aber nicht bereit ist, mir diese als Privatperson auszuhändigen. Das ärgert nicht zuletzt aufgrund der Beteiligungen der Stadt.

Zweiter Anlauf:
Da sich die bestehenden Parkhäuser in unterschiedlichem Besitz befinden wird es schwieriger. Ich habe deshalb versucht, mich beim Stadtrat zu erkundigen. Da Herr Scheitlin ja auf Twitter präsent ist, ein einfacher Weg. Hier seine Antwort:

Nicht gerade dass was ich mir gewünscht hätte. Ehrlich gesagt, frage ich mich, ob die Stadt keine Zahlen hat, oder wie ich die PLS-AG interpretiere, keine Zahlen rausrücken will. Ich bin aber froh, dass meine Anfrage doch Beachtung findet. Mit Peter Olibet und Philipp Landmark haben sich doch 2 Personen „eingemischt“, die über Möglichkeiten verfügen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Ich bleibe auf jeden Fall dran. Es gibt ja noch andere Wege. Die PLS-Webseite fordert einem ja geradezu auf, die Belegungszahlen auszulesen 😉 Hier übrigens noch die Bestätigung der Stadt zur Beteiligung an der PLS-AG und der Cityparking AG:

Die gesammelten Fragen und Antworten findet ihr auch auf Storify

Schwarze Gedanken zum Bahnhof Nord

In den letzten Stunden und Minuten sind wieder einmal etwas gar viele Zufälle zusammen gekommen.
Zuerst die Medienmitteilung zum Halteverbot Lagerstrasse, dann die Ankündigung einer Medienorientierung zur Entwicklung und die Einladung der Standortförderung an die Immomesse 2015 an diesem Wochenende.
Ein Schelm wer Hintergedanken hat….

Nein zur Marktplatz-Vorlage

Ich habs mir wirklich nicht einfach gemacht. Aber mittlerweile bin ich bei einem Nein gelandet.
Einigen habe ich versprochen, meinen Entscheid etwas ausführlicher zu begründen – Voila

Die Vorlage selber kommt ja eigentlich sehr pragmatisch daher. Ein paar kleinere Anpassungen, notwendige Sanierungen und eine, in die Länge gezogene Haltestelle für denÖV. Soweit eigentlich ok und vermutlich auch mehrheitsfähig. Die „exklusive“ Toilette mag teuer sein, ist aber sicher sinnvoll und notwendig. Gerade auch fär Menschen mit Behinderungen. Das Taubenloch als Veranstaltungsort sicher eine gute Ergänzung zu Pfalzkeller und Co.

Warum dann ein Nein? Aus Trotz? Vielleicht!
(Achtung, das ist meine ganz persönliche Ansicht und muss nicht zwingend den Tatsachen entsprechen)

  • Der Markt, der in der ersten Vorlage ja als Halle geplant war, verschwindet. Auch wenn die Befürworter es deutlich verneinen. Es wird keinen eigentlichen Markt mehr geben. Die Standbetreiber müssen sich neu selber um Wetterschutz usw. kümmern. Das wird viele abschrecken und die Marktstände werden bis auf die mobilen Wagen verschwinden. Eine Halle, auch zugunsten der Rondelle würde noch nicht einmal der Vox-Analyse widersprechen.
    Sie fiel letztendlich mit der Parkgarage durch, weil sie auch als Zugang gedient hätte.
    Fazit: Die Vorlage will einen Markt realisieren, der so vermutlich keine Zukunft hat – Es bleibt auch danach eine unbefriedigende Situation
  • Die Vorlage erwähnt mit keinem Wort die neu zu bauende Parkgarage Schibenertor. Es wird also doch eine Tiefgarage geben, die direkt an den Marktplatz grenzt. Notabene natürlich ohne direkte städtische Beteiligung. Man baut also einmal mehr rund um sein eigenes Gärtchen ohne mit dem Nachbar zu reden. Der Nachbar in diesem Fall sind Übrigens wir, das Stimmvolk und nicht die Stadt! Hier erwarte ich mehr als eine einfache Baubewilligung. Obwohl, dann kommen wir ja wieder in die Richtung der ersten Marktplatzvorlage…Ach lassen wir das
  • Der Stadtrat argumentiert auch bei der Aufhebung der Parkplätze (was mir mehr als recht ist!) mit geplanten Parkhaus UG24 – Ein Vorhaben, das noch einige Hürden zu nehmen hat. Ich bin alleine daher schon dagegen, dass zur Rechtfertigung 2 Projekte herangezogen werden, die ein mehrfaches an Parkplätzen vorsieht als letztendlich aufgehoben werden. Das wird noch für viel Gesprächsstoff sorgen und bei der Umsetzung nicht klanglos hingenommen werden. Da bin ich sicher.
  • Der Baubeginn wird überall mit „ab 2019“ angegeben. In 4 Jahren! Ich gehe davon aus, dass die Sanierungen resp. die „Ohnehin-Kosten“ bereits vorher notwendig sein werden. Zudem ist bei einer so langen Vorlauffrist damit zu rechnen, dass Anpassungen an der Abstimmungsvorlage notwendig werden. Aus welchen Gründen auch immer. Ich hege ein wenig den Verdacht, dass diese lange Vorlaufzeit nicht zuletzt aus Sicht der City-Parking AG „gewünscht“ wurde um die oben angesprochenen „Erweiterungen“ wie Lift und Treppen der Parkgarage Schibenertor in den Marktplatz mit zu integrieren. Das wäre ja auch sinnvoll, aber dann soll man das bitte heute deklarieren.
  • Ein Punkt, den ich mit den Gegnern teile ist das fehlende Nutzungskonzept im Taubenloch. Ich wäre sogar dafür, wenn es etwas teurer würde. Dafür müssten wir aber mehr wissen. Einfach nur einen Raum auf „Vorrat“ zu bauen ist fahrlässig. Eine gewisse Richtung müsste vor der Abstimmung kommuniziert werden, ansonsten ist den Zahlen nicht zu trauen.

Kurz und gut, ich traue unserem Stadtrat nicht. Ich bin überzeugt, dass hier wieder ein Flickenteppich entsteht. Und zwar so, wie wir es vom Gallusplatz her kennen. In 4 Jahren ist möglicherweise der Stadtrat ausgetauscht und es werden Einsprachen, Verzögerungen und Anpassungen kommen, die zum Teil jetzt schon vorhersehbar sind.
Ich will einen autofreien Marktplatz, ich will einen, in die zukunftgerichteten ÖV und ich will einen lebendigen Ort im Herzen der Stadt inkl. WC und Taubenloch. Aber ich will kein jahrelanges Geplänkel und zig Anpassungen, bevor auch nur ein einziger Pflasterstein gesetzt wird.
Die Vorlage, wenn auch vom Parlament genehmigt, ist nicht ausgereift. Das zeigt alleine schon, dass sehr viele Bürgerliche der Vorlage im Parlament zugestimmt haben und jetzt im Nein-Komitee sitzen.

Aber was passiert bei einem erneuten Nein? Ich weiss es nicht! Aber ich lasse mich dadurch nicht zu einem Ja zwingen, nur dass „irgendwas“ geht. Dafür ist dann wirklich kein Geld vorhanden. Dann doch lieber nochmals mit einem neuen Stadtrat über die Bücher und die notwendigen Sanierungen ausserhalb des Projekts durchführen.