Olma-Haltestelle

Die Stadt hat heute mitgeteilt, dass sie am Bahnhof St. Fiden einen Stopp im Masterplan „reisst“.
Dies um zu überprüfen, ob eine Überdachung der Geleise und eine Einhausung der Autobahn nicht doch Sinn machen würde.

Ich denke, der Stopp macht durchaus Sinn., auch wenn es dadurch natürlich nicht wirklich zügig vorangeht.
Ein Wermutstropfen ist allerdings, das keines der Büros eine Gleisüberdeckung vorgeschlagen hatte. Eine Vorschlag jeweils mit und ohne wäre sicherlich von Vorteil gewesen.

Noch ist also mein Traum von einer Haltestelle unterhalb des Olmaareals nicht ganz vom Tisch.
So ein Zugang mit Fahrstuhl direkt in die neue Halle wäre schon sexy

Immer diese Raucher

Nachdem ich heute schon Elefanten gejagt habe, könnte ich ja auch noch Jagd auf Raucher machen.
Nein, nicht! Erstens gehöre ich selber zu denen und zweitens scheinen sie doch zu etwas Nütze.
Sie sorgen für eine Belebung der Innenstadt! Glaubt ihr nicht? Dann schaut euch die Anzahl der Bewilligungen an (Quelle: St. Galler Tagblatt vom 23.5.2018)

Die Zahl der Aussenrestaurants in der Stadt St.Gallen scheint sich demnach an der Zahl der Parkplätze zu orientieren. Je weniger Parkplätze, desto mehr Gartenbeizen. Moment, da stimmt doch etwas nicht….
Ok, ich jage wohl besser wieder rosarote Elefanten

Wie tötet man einen rosaroten Elefanten?

In der aktuellen PDF-Ausgabe des Leader findet sich ein Text zum Thema Ladensterben und Parkplatzklau.
Titel: Rosarote Elefanten
Das einzige, das mir zu diesem Text einfällt ist folgender Witz:

Wie tötet man einen blauen Elefanten? – Mit dem Blauen-Elefanten-Gewehr.

Wie tötet man einen roten Elefanten? – Man würgt ihn bis er blau wird und erschießt ihn mit dem Blauen-Elefanten-Gewehr.

Wie tötet man einen weißen Elefanten? – Man erzählt ihm schmutzige Witze bis er rot wird, würgt ihn bis er blau wird und erschießt ihn mit dem Blauen-Elefanten-Gewehr.

Wie tötet man einen grünen Elefanten? – Man erschreckt ihn bis er weiß wird, erzählt ihm schmutzige Witze bis er rot wird, würgt ihn bis er blau wird und erschießt ihn mit dem Blauen-Elefanten-Gewehr.

Wie tötet man einen gelben Elefanten? – Man schleudert ihn herum bis er grün vor Übelkeit wird, erschreckt ihn bis er weiß wird, erzählt ihm schmutzige Witze bis er rot wird, würgt ihn bis er blau wird und erschießt ihn mit dem Blauen-Elefanten-Gewehr.

Wie tötet man einen rosaroten Elefanten? – Es gibt keine rosaroten Elefanten!

Rosarote Elefanten - Leader 04-18

 

Luxusmarkt

Heute hat der Preisüberwacher der Schweiz über Mietpreise von Marktständen informiert.
Dabei ist mir aufgefallen, dass man in der Stadt St.Gallen mit Abstand die höchsten Preise für einen Marktstand bezahlt (wenn man ihn mit einem Tisch mietet).
Leider ist nicht ersichtlich, was das Paket alles beinhaltet. Dass die jedoch mind. 10x so hoch sind wie im günstigsten Fall (Aarau) lässt aufhorchen.
Bin gespannt, was St.Gallen hier bietet, um die enormen Mietpreise für eine „Tageskarte“ zu rechtfertigen.

Quelle: Preisüberwacher Newsletter 02/18

Das städtische Marktreglement findet man übrigens hier. Die Preise scheinen demnach plausibel

Insider-Quiz

Ihr wollt wissen, wohin die Gelder von Bodensee-Tourismus fliessen?
Ein Teil zumindest zum St. Galler Tagblatt.
Heute hat St.Gallen-Bodensee-Tourismus auf Tagblatt Online unter der Rubrik „Sponsored Content“ einen Quiz gesponsert. Das kann man ja machen, ob es viele Touristen aus der Ostschweiz in die Hauptstadt lockt wage ich zu bezweifeln. Evtl. wäre der Quiz bei der Luzernerzeitung oder gleich bei der NZZ besser aufgehoben gewesen.

10 Euro auf Au

Ich habe mir überlegt, wie man Netzsperren und das Geldspielgesetz praxisnah erklären könnte. Folgendes Beispiel soll euch bei der Entscheidung Ja/Nein helfen:

Ihr plant mit Freunden einen netten Abend im Casino Bregenz. Ein möglicher Weg führt euch über den Grenzübergang St.Margrethen. Dort steht nun ein Grenzwächter, der euch nach eurem Ziel fragt. Ihr antwortet ehrlich, Casino Bregenz. Denn es ist ja nichts illegales dabei, im Ausland zu spielen.
Der Grenzwächter versperrt euch den Weg mit den Worten, hier könnt ihr nicht durch. Denkt an die Elefanten im Zürcher Zoo…
So, was jetzt? Dreht ihr um und fahrt nach Hause? Oder dreht ihr um und nehmt den Grenzübergang Au? Dort steht nämlich niemand, der euch ein schlechtes Gewissen einreden will, weil grad in eurer Gegend ein Spielplatz zerfällt.

Und? Alles klar?

Zum dem Thema gibts auch eine Kolumne von mir auf „Die Ostschweiz – Die Bank gewinnt

Bahnhofstrasse

Die Aufhebung der Parkplätze an der Bahnhofstrasse kommt wieder aufs Tapet.
Allerdings ist es weniger die Stadt die Druck macht, sondern die Appenzellerbahnen. Nicht zuletzt wegen der Durchmesserlinie
Verständlich aus meiner Sicht. 17x wurde 2017 ein Zug wegen Autofahrern blockiert. Und das trotz aller verbauten Gadgets wie Einparkhilfen. Scheinbar sind die Autofahrer nicht in der Lage, ihre Panzer (SUV) so hinzustellen, dass sie die Bahn nicht behindern! Nachvollziehbar!
Es ist aber auch ein Grund, weshalb ich mich gegen ein Tram wehre. Schienengebundene Fahrzeuge haben nun mal den Nachteil, dass sie nicht sehr flexibel sind.
Seis drum. Im UG25 (wenn dann mal Investoren gefunden sind) hat es genügend Platz. Das könnte aber noch ein Weilchen dauern. Die Wirtschaft, die sonst bei jedem abgeschafften Parkplatz einen Grabstein hinstellen möchte, ist anscheinend nicht Willens, in einer Parkgarage (die doch scheinbar Goldgruben sind) zu investieren.
St. Parkplatz wird seinem Namen auch die nächsten Jahre gerecht werden

Eins – Setzen!

Auf FM1Today sieht man heute die neue Kabine des Mühleggbähnli.
Darin kommt auch der Designer der Kabine zu Wort:

Ich habe die Mühleggbahn sozusagen massgeschneidert.

Mir gefällt die Kabine ja, aber passgenau trifft vielleicht auf den Tunnel zu. Für den Transport von Menschen, die nicht mehr ganz so gut zu Fuss sind, trifft die Aussage nicht zu. Zweck ist ja in erster Linie der Transport und nicht der optische Eindruck.
Bitte die Stehplatz-Ausführung mit Sitzgelegenheit nachrüsten, danke!

Kleines Update:
Das Tagblatt hat ebenfalls reagiert und erwähnt, dass die fehlenden Sitzgelegenheiten durchaus Thema werden könnten:

Dass es im neuen Mühleggbähnchen keine Sitzplätze mehr geben soll, könnte noch zum Diskussionsthema werden. Erste kritische Bemerkungen dazu finden sich bereits in den Social Media.

 

Die Abzocker mit Humor

Ich höre ja immer wieder, mit Radarfallen sollen wir nur abgezockt werden. Das aber die Kantonspolizei St. Gallen regelmässig die Standorte von Radarkästen veröffentlicht wird gerne übersehen. Und jetzt legt die Kantonspolizei noch Einen drauf. Sie erklärt euch mit viel Humor und einem Video des Postillion (Deutsches Satire-Portal), wie einfach es doch ist, keine Geschwindigkeitsbusse mehr einzufangen.
So geht das. Mit Humor für unsere Sicherheit. Ganz ganz dickes Lob an die Kantonspolizei St. Gallen!!!

und hier das Video auch für Nicht-Facebook-Benutzer

Neues Buskonzept – Kritik am Vorgehen

Gestern waren im Stadtparlament mehrer Traktanden zur VBSG gelistet.
Es ging um die Umsetzung des neuen Buskonzepts, also neue Linienführung, Linienerweiterung in die Spisegg und die daraus notwendig gewordene Beschaffung von neuen Bussen.

Soweit so gut, irritiert haben mich aber ein paar Voten resp. das Abstimmungsverhalten einiger Fraktionen.
Es wurde in den Fraktionserklärungen (insbesondere CVP und SVP) mehrere Enthaltungen angekündigt.
In den Abstimmungsresultaten (zwischen 10 und 20 Enthaltungen) erkennt man auch, dass die „Drohung“ war gemacht wurden.
Nur nützt das nichts. Es wirkt Gleichgültig, wenn man mit dem Vorgehen des Stadtrates nicht einverstanden ist, aber dann nicht den Mut aufbringt, sich mit einem Nein dagegen zu stellen. Es ist aber auch nicht das erste mal, bei dem man insbesondere mit der CVP keine konstruktive Verkehrspolitik machen kann.

Und dann kam da auch noch Kritik auf:

Die FDP-Fraktion wünsche sich eine «sachgerechte Auslegeordnung zu diesem Thema», die sämtliche Auswirkungen aufzeige, vor allem in finanzieller Hinsicht.

In ein ähnliches Horn stiess Daniel Stauffacher, Präsident der CVP/EVP-Fraktion. «Es wird häppchenweise umstrukturiert, ohne dass uns vorgängig das Endziel klar kommuniziert wird.»
«Zudem ist für uns der direkte Nutzen für den Steuerzahler teilweise zu wenig erkennbar. Bei uns wächst ein Unbehagen gegen die bestehenden Mechanismen.» Folglich werde sich die CVP/EVP-Fraktion der Stimme enthalten.

Dann sind wir froh, dass die Idee von FDP-Stadtrat Fredy Brunner, die VBSG in eine AG auszulagern, im Jahr 2013 bachab geschickt wurde. Dann hätten die Fraktionen, die damals für eine Auslagerung waren, nämlich noch weniger Einblick und Mitspracherecht erhalten…

Hier die „Drohung“ und die Abstimmungsresultate