Wochenrückblick – Kunst, Abfall und Fortschritt

Letzte Woche lief gleich einiges, dass einen Blogeintrag verdient hätte. Leider war ich ziemlich eingespannt. Deshalb gibts ausnahmsweise eine Zusammenfassung der wichtigsten Themen.

Kunstmuseum

Beginnen wir mit dem grössten Ärgernis. Das war die „Erfreuliche Universität“ zum Thema Kunstmuseum. So schön die Freiluft-Veranstaltung im Stadtpark auch war. Inhaltlich war es alles andere als aufbauend. Das Kunstmuseum bleibt ein Thema. Egal ob es jetzt 20, 30, 40, 50 oder gar 60 Millionen kostet. Es wäre wirklich ratsam, wenn sich die Verantwortlichen des Kunstmuseum angesichts der finanziellen Situation der Stadt ihr Gebäude nicht vergolden würden, sondern sich mit der Stadt auf ein Bauprojekt anstelle eines Kulturprojektes einigen könnten. Die Geschichte geht aber mit Sicherheit noch weiter.
Magazin Saiten: Ein Herz für die Kunst – aber nicht jetzt
St.Galler Tagblatt: «Das Projekt ist gut, der Zeitpunkt ist nicht der richtige»

Abfall Innenstadt

Das zweite Ärgernis war die Kehrrichtabfuhr in der Innenstadt. Ob es an einer mässigen Kommunikation oder an der Ignoranz von Detailhändlern oder Anwohnern lag, ich weiss es nicht.
Tatsache ist, dass am Mittwoch über 250 Kehrrichtsäcke und bereitgestellte Container durch die Stadt beseitigt werden mussten. Das bei über 25°C und pünktlich zum Feierabendbier in der Gartenbeiz. Keine gute Visitenkarte für die Stadt. An der Nase nehmen (wortwörtlich) müssen sich vermutlich alle.

Quelle: Eigenes Bild, aufgenommen am Mittwoch 8. Juli 2020 um 16:40h

St.Galler Tagblatt: 250 Abfallsäcke säumten die Gassen der St.Galler Innenstadt

2x Verkehrsberuhigung und 2 Mitfahrbänkli

Zu den Highlights gehört sicher die erneut aufgekommene Idee, am Oberen Graben die nicht mehr beöntigten Strassenabschnitte/Busspuren zu begrünen und dem Langsamverkehr zurückzugeben.
St.Galler Tagblatt: Auf dem Oberen Graben in St.Gallen ist eine Busspur überflüssig
Kurzverbloggt: Boulevard of Broken Dreams
Markus Tofalo: Grüne Insel, Rambla oder Piazza statt Parkplätze am Union

Einen wichtigen Schritt hat auch die provisorische 30er Zone in St.Georgen gemacht. Nach dem Bundesgerichtsentscheid und einem provisorischen Test soll die Geschwindigkeitsbegrenzung nun definitiv eingeführt werden.
St.Galler Tagblatt: Streit um Tempo 30 in St.Georgen ist beendet – voraussichtlich
Kurzverbloggt: 30er Zone in St.Georgen

Und gleich nochmals nach St.Georgen. Am Kammelenberg stehen nun 2 Mitfahrbänkli. Dies nachdem eine Buslinie chancenlos war.
St.Galler Tagblatt: Platz nehmen, warten und mitfahren
Kurzverbloggt: Was war in St.Gallen

Velobahn

Auch die Velobahn hat diese Woche Platz bekommen. Hier auf Kurzverbloggt ist sie schon länger ein Thema. Jetzt hat auch das Tagblatt eine (hoffentlich) erste Auslegeordnung vorgenommen. Der Bericht zeigt, was zur Zeit geplant ist. Allerdings ist mir der Text noch etwas zu unkritisch. Man dürfte gerne auch nachfragen, weshalb zum Beispiel eine Olmaquerung nicht realisiert wird, wie der Bahnhof St.Fiden geschickt überbrückt werden könnte, was eine neue Barriere auf eine Veloschnellroute zu suchen hat und wie viele Lichtsignale in Zukunft die Velofahrer ausbremsen sollen
St.Galler Tagblatt: Auf dem Weg zur Velostadt
Kurzverbloggt: Sankt Velo – Es ist Zeit

Zukunft Innenstadt

Und zu guter Letzt war ist kurz vor dem Wochenende noch der Abschlussbericht zum Projekt Zukunft Innenstadt eingetrudelt. Auch dazu habe ich mehrfach gebloggt.
Mein persönliches Fazit findet ihr hier.
Die Pressemitteilung mit dem Abschlussbericht gibts bei der Stadt

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